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Volleyball: Krifteler Jan Breburda überzeugt im Mittelblock des deutschen U 18-Teams

Toller Erfolg für die Deutsche U 18-Volleyball-Nationalmannschaft, die sich überraschend den Titel bei den Europameisterschaften in Tschechien sicherte.
Sie feierten gemeinsam den Titel: die beiden Krifteler Simon Torwie und Jan Breburda. Sie feierten gemeinsam den Titel: die beiden Krifteler Simon Torwie und Jan Breburda.
Kriftel. 

Dabei setzte Bundestrainer Matus Kalny vom Volleyball-Internat Frankfurt auch auf das Krifteler Eigengewächs Jan Breburda und den für Kriftel in der Jugend spielenden Simon Torwie.

Torwie kam zu einigen Kurzeinsätzen, da auf seiner Position der später als wertvollsten Spieler des Turniers ausgezeichnete Filip John gesetzt war. Breburda war auf der Mittelblockerposition eine feste Größe und trug maßgeblich zum Triumph bei. „Das war ein geiles Erlebnis“, berichtete Jan Breburda rückblickend.

In einer sehr ausgeglichenen Vorrundengruppe erwies sich das deutsche Team als sehr nervenstark. Nach den relativ glatten Auftakterfolgen gegen Bulgarien (3:0) und Weißrussland (3:1) bedurfte es jeweils der Tiebreaks, um die Türkei und Griechenland niederzuringen. Damit stand bereits vor der Partie gegen Tschechien der Gruppensieg fest, und die 1:3-Niederlage fiel nicht mehr ins Gewicht – Deutschland stand nach überragenden Leistungen im Halbfinale.

Dort wartete mit Russland ein schwerer Gegner. Doch nun zeigte das Team Deutschland die beste Leistung. Mit starkem Service und tollen Angriffen aus einer sicheren Annahme wurde der Gegner beim glatten 3:0-Erfolg förmlich deklassiert.

Schon zu diesem Zeitpunkt war es ein riesiger Erfolg, denn noch nie schnitt eine deutsche Jugend-Nationalmannschaft bei einer EM besser ab. Doch das Sahnehäubchen folgte noch. Im Endspiel stand erneut Tschechien auf der anderen Netzseite. Deutschland legte los wie die Feuerwehr. Das Heimteam fand keine Mittel gegen das starke Service und konnte lediglich gegen Ende des ersten Satzes etwas Paroli bieten.

Im zweiten Durchgang spielten die Gäste souverän und hatten nicht zuletzt durch die gute Blockarbeit von Jan Breburda (3 Blocks) keine Probleme, auch diesen zu gewinnen. Im letzten Abschnitt gaben die Gastgeber noch einmal alles, doch Deutschland beherrschte auch diesen Satz. Als Belohnung gab es einen Riesenpokal und die Goldmedaille.

Für Jan Breburda war der Teamgeist und Zusammenhalt in der Mannschaft entscheidend für diesen Erfolg: „Wir waren einfach als Team sehr gut. Das Team hat das Turnier gewonnen.“ Das entscheidende Spiel auf dem Weg zum Titel war aus Sicht des 17 Jahre alten Kriftelers der Sieg im Halbfinale gegen die favorisierten Russen. Danach war der deutsche Nachwuchs nicht mehr aufzuhalten und es gelang auch noch die Revanche für die Niederlage in der Vorrunde gegen Tschechien. Dieser Erfolg bei der EM macht Lust auf mehr. Jan Breburda hat nun die Weltmeisterschaft im Blick, die noch in diesem Jahr ausgetragen wird. Mit dem Volleyball-Internat Frankfurt wird er in der kommenden Runde in der 3. Liga an den Start gehen. Und bei seinem Stammverein TuS Kriftel hat er ein Zweitspielrecht.

Wie bodenständig der Krifteler weiterhin ist, zeigte sich am vergangenen Wochenende, als er beim klaren 3:0 Heimsieg im ersten Relegationsspiel der TuS Kriftel II zur Regionalliga gegen Bad Salzig dabei war. Heute soll beim Rückspiel mit dem Team der nächste Schritt in Richtung Regionalliga gemacht werden.

(cn)

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