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Handball, Bezirksoberliga: Langenhain gibt nach 10:2-Führung das Spiel aus der Hand

Im Derby der Handball-Bezirksoberliga der Männer wahrte die HSG Goldstein/Schwanheim ihre weiße Weste und bewies bei der TSG Münster II durch einen 35:24 (15:8)-Erfolg, dass in dieser Saison mit ihr zu rechnen ist.
Marc Zelser (links) war noch bester Münsterer Werfer, zu wenig, um gegen Maximilian Bauer und Goldstein/Schwanheim bestehen zu können. Foto: Maik Reuß Marc Zelser (links) war noch bester Münsterer Werfer, zu wenig, um gegen Maximilian Bauer und Goldstein/Schwanheim bestehen zu können.
Main-Taunus. 

Nur in den ersten 15 Minuten gestalteten die Hausherren das Spiel offen.

Gegen die favorisierten Gäste hielt Patrick Seng sein Team im Spiel. „Beide Torhüter waren in dieser Phase kaum zu überwinden“, erklärte Andreas Kleiber. Der Gästecoach war mit der Leistung seines Keepers Christoph Stade zufrieden. Beim Stand von 4:4 (15.) drehte Goldstein/Schwanheim auf. „Vorher haben wir noch einige Chancen bei Gegenstößen liegengelassen. Dann haben wir die Bälle endlich im Tor untergebracht“, lobte der Vertretungs-Trainer Kleiber sein Team. So kamen die Gäste zum 15:8-Halbzeitstand. Auch danach hatten die Schwanheimer Marc Zelser als besten Torschützen der Hausherren genauso im Griff wie den kompletten Münsteraner Rückraum. Münster II scheiterte immer wieder an der starken Deckung des Gegners und kam nur zu 24 Treffern. Selbst trafen die Gäste angeführt von Jan Kleiber und Niko Schroth (beide 6 Treffer) 20 Mal. Nach drei Siegen kann Andreas Kleiber in seinen wohlverdienten zweiwöchigen Urlaub starten. Für ihn übernimmt Trainer Abdel Bel Hassani. „Wir haben uns gut abgewechselt. Jetzt sind die Jungs mit Abdel in Holzheim gefordert, und dann wird es gegen Tabellenführer Schierstein richtig spannend“, blickte Kleiber auf die kommenden Spiele.

Das 26:26 im Heimspiel gegen den TV Idstein schwächte die Position des Tabellenvierten TGS Langenhain ein wenig. Die Mannschaft von Kai Zapototschny erspielte sich in den ersten zehn Minuten eine 10:2-Führung, war sich aber wohl zu sicher. Die Gäste ließen sich nicht hängen und verkürzten bis zum Seitenwechsel auf 12:15. Den Drei-Tore-Vorsprung konnten die favorisierten Hausherren noch bis in die Schlussphase transportieren, ehe ihnen in den letzten zehn Minuten die Felle davonschwammen. In der 51. Minute schaffte Idstein den ersten Ausgleich (22:22) und lag fünf Minuten vor dem Ende sogar mit 25:23 vorne. Am Ende musste Langenhain froh sein, dass Sebastian Loyal sieben Sekunden vor Schluss fast von der Eckfahne noch den Treffer zur Punkteteilung erzielte. „Die ersten 20 Minuten war alles gut, dann haben wir offensiv dumme Fehler gemacht und fünf schnelle Gegentore kassiert“, beschrieb Zapototschny die entscheidende Phase zwischen der 20. und 30. Minute, „auch in der zweiten Halbzeit kamen wir nicht mehr an die Top-Leistung aus der Anfangsphase heran“.

Mit einer ausgeglichenen Bilanz war Aufsteiger Neuenhain/Altenhain ins Spiel beim Mitaufsteiger Schierstein gegangen. Dass das Team als Verlierer vom Feld ging, hätte nicht sein müssen. Das Team von Florian Crasnaru hielt lange gut mit, hatte beim Pausenstand von 13:14 alle Möglichkeiten und musste sich der starken gegnerischen Offensive um Fabian Kovacs (10 Treffer) erst in der Schlussphase geschlagen geben. Als Schierstein mit 29:24 (58.) führte, war die Partie entschieden.

TG Schierstein – HSG Neuenhain/Altenhain 31:25 (14:13). Neuenhain: Hylla, Pajula. Belz 7, Pursche, Meier, Richter je 4, Schmidt, Hergl je 2, Ruhland, Casselmann je 1, Hanke, Kästner, Rintelen, Clasen.

TGS Langenhain – TV Idstein 26:26 (15:12). Langenhain: Biermann, D. Rodius; Daudert 6, Steinmeier, Heinzer je 5, Gintner, Wanner je 4, Loyal 1, Henritzi, Dörrhöfer, Teichmann, P. Rodius, Roth.

TSG Münster II – HSG Goldstein/Schwanheim 24:35 (8:15). Münster: Katzer, Seng. Zelser 6, Mollath, Gonzalez je 4, Reindl, Frank je 3, Ritzinger 2, Bauer, Schreiber je 1, Biringer, Friemann, Kunz. Goldstein: May , C. Stade; J. Kleiber, Schroth je 6, H. Stade, Tran je 5, Seipp, Schwer 4, Vrdoljak 2, Sherlock, Landgrebe, Storck je 1, Lange, Celik.
 

Am Ende fehlt Hochheim/Wicker die Kraft

Die sieglosen Bezirksoberliga-Handballer der HSG Hochheim/Wicker wollten im fünften Spiel den ersten Sieg holen. „Wir haben es aber wieder in den letzten zehn Minuten verspielt“, ärgerte sich Pierre

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(awo)
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