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Fußball: Machado leitet die Wende ein

Des einen Freud ist des anderen Leid: Während Viktoria Kelsterbach sich beim 4:2-Derbysieg drei Punkte und die vorläufige Tabellenführung sicherte, standen ratlose Oberliederbacher einmal mehr mit leeren Händen da.
<span></span> Foto: Marcel Lorenz
Kelsterbach. 

Alles deutete auf einen überraschenden aber verdienten Derby-Sieg der SG Oberliederbach beim Hessenliga-Absteiger hin, ehe Schiedsrichter Yannick Stöhr in der 56. Minute auf den Punkt zeigte und einen Strafstoß den Hausherren zusprach. Oberliederbachs Leon Günther störte den kurz vorher eingewechselten Christian Zuniga im Strafraum bei der Ballannahme, spielte dabei den Ball. Der Unparteiische entschied beim Stand von 2:0 für die Gäste auf Elfmeter, den Dominic Machado zum 1:2 nutzte (56.). Das brachte die Wende in der Partie.

Das Duell zwischen dem Tabellendritten Kelsterbach und den Oberliederbachern war kein fußballerischer Hochgenuss, aber eines war es sicher: Ein Derby mit allem, was dazugehört. Vielen hart geführten Zweikämpfen, Nickeligkeiten und großer Leidenschaft standen aber etliche Missverständnisse und Fehlpässe gegenüber.

Die erste Chance verbuchten die Gastgeber: Eine Ecke von Naimi rutschte durch zu Paulinus Fung, SGO-Keeper Steve Wagner hielt jedoch stark (4.). Danach übernahmen die Gäste das Kommando. Spätestens nachdem Kelsterbach verletzungsbedingt wechseln mussten, war der Faden gerissen. Der ehemalige Kelsterbacher Steffen Janke, der nach seiner Zwangspause aus disziplinarischen Gründen zu den besten Gästespielern gehörte, vergab erst per Kopf nach einer guten Flanke von Dennis Blum (12.) und wurde beim Laufduell mit Tobias Döringer entscheidend gestört (19.). Auch die Doppelchance von Kahsai Ghebrezghi war zu harmlos (40.). Dann ertönte der korrekte Pfiff von Stöhr: Ein gechipter Ball war Döringer gegen die Hand gesprungen. Janke verlud Saula zur Gästeführung (40.) und legte nach. Eine Flanke drückte Janke über die Linie und belohnte die Überlegenheit der Oberliederbacher – 2:0.

Zehn Minuten nach dem Wechsel folgte der eingangs beschriebene Pfiff des Schiedsrichters und der Anschlusstreffer, dem gleich der Ausgleich folgte. Nach einem Freistoß fiel Döringer der Ball vor die Füße, und er schoss ihn aus kürzester Distanz wuchtig ein (58.). Es war spät in der Schlussphase, als der entscheidende Pfiff ertönte. Im Laufduell mit Eckhard Weller kam Machado zu Fall. Nach kurzem Zögern gab Stöhr Gelb für Weller und den Elfmeter für Machado, der wieder souverän traf (82.). Der eingewechselte Darius Neumann besorgte nach schönem Spielzug über Attay Koustar den 4:2-Endstand (85.).

Während der Spielverlauf dem bedienten Gäste-Trainer Asad Ahmad die Sprache verschlug, fand sein Pendant Ralf Horst deutliche Worte, vor allem in Bezug auf die schwache erste Hälfte: „Das war unsere schwächste Halbzeit“, sagte der Übungsleiter enttäuscht, „wir haben uns so viel vorgenommen für die Derbywochen und am Anfang nichts davon umgesetzt“.

Kelsterbach: Saula – Fung (81. Neumann), Döringer, Fischer, Wada – Czaplok, Imsameh (12. Pereira, 52. Zuniga), Naimi, Machado, Langelotz – Koustar. Oberliederbach: S. Wagner – A. Schlotterer, Weller, Leopold (63. N. Wagner), Trumpp – Blum (79. Jörß), Ghebrezghi (65. Ruhland), Hirschle, Günther, Özdemir – Janke. Tore: 0:1, 0:2 Janke (40./HE, 44.), 1:2, 3:2 Machado (57./FE, 80./FE), 2:2 Döringer (58.), 4:2 Neumann (85.).

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