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Fußball: Michael Schneider macht Schluss

Von Nach dem letzten Spiel am Sonntag hat beim FC Lorsbach mit Michael Schneider der derzeit dienstälteste Spieler seine aktive Laufbahn beendet.
Er bestritt in der Relegation sein letztes Spiel für die Erste Mannschaft des FC Lorsbach: Michael Schneider. Foto: Marcel Lorenz Er bestritt in der Relegation sein letztes Spiel für die Erste Mannschaft des FC Lorsbach: Michael Schneider.
Lorsbach. 

Durch die Niederlage in der Relegation gegen die DJK Hattersheim musste sein Verein den bitteren Weg in die Fußball-Kreisliga A antreten.

„Für mich war das mit diesem Kader irgendwie absehbar. Die Trainingsbeteiligung ließ sehr zu wünschen übrig, die nötige Einstellung war somit von vorne herein nicht gegeben. Da konnte auch der beste Trainer nichts ändern“, fasst Schneider die misslungene Saison zusammen.

Er war im August 2001 aus Alsfeld in den Main-Taunus-Kreis gezogen. „Da habe ich unter der Woche in Lorsbach trainiert, am Wochenende aber noch beim SV Alsfeld in der damaligen Landesliga gespielt. Da ging es auch gegen Mannschaften aus dem MTK, besonders gut kann ich mich noch an Duelle mit Michael Fischer erinnern“, beschreibt der Abwehrspieler seinen Werdegang. Im Jahr danach wechselte der inzwischen 36-jährige zum FC Lorsbach und stieg mit der Mannschaft aus der damaligen Bezirks- in die vormalige Bezirksoberliga auf. Bis auf eine Saison blieb er anschließend dem FC Lorsbach immer treu. „Aus Verärgerung über einen Mitspieler, der erst weg sollte, dann aber doch blieb, habe ich mich damals der SG Bad Soden angeschlossen“, schildert Michael Schneider diesen Abschnitt in seiner Karriere.

Diese Gradlinigkeit ist offensichtlich eines seiner Markenzeichen. „Er war immer mit seinem Verhalten ein Vorbild für die Mitspieler. Es war stets angenehm für uns, mit ihm zusammenzuarbeiten. Wenn alle so wären, fiele uns vieles leichter“, hat Helmut Forster, der seit vielen Jahren in Lorsbach Vorstandsarbeit leistet, nur lobende Worte parat. Auf dem Platz war Schneider für viele gegnerische Angreifer mit seiner kampfstarken Spielweise häufig ein unbequemer Gegner, der aber nie den Bogen überspannte.

Beim FC Lorsbach musste Michael Schneider mit zwei weiteren Auf- sowie aber auch drei Abstiegen ein stetes Auf und Ab zwischen der Kreisoberliga und der Gruppenliga erleben. „Der jetzt vierte Abstieg in die A-Liga ist natürlich besonders bitter. Mein Aufhören nach dieser Runde war aber schon vorher verkündet. Dass ich immer von meiner Spielart her meinen Körper besonders einbringen musste, habe ich dies in den letzten beiden Jahren noch Tage später gespürt. Daher ist es jetzt einfach an der Zeit. Nach einer Pause werde ich mich wohl der Soma anschließen, auf jeden Fall bleibe ich dem FC Lorsbach erhalten“, bekundet Michael Schneider seine Vereinstreue.

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