E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Tennis: Mit dem 2:7 kann Diedenbergen leben

Die U18-Tennis-Junioren des TC Diedenbergen bezahlten im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt Lehrgeld. Nach der 2:7-Niederlage geht die Mannschaft von Lars Schneider in der Hessenliga mit gemischten Gefühlen in die Sommerpause.
Er sorgte in bravouröser Manier für den einzigen Einzelpunkt des TC Diedenbergen: David Tivanovac. Foto: Marcel Lorenz Er sorgte in bravouröser Manier für den einzigen Einzelpunkt des TC Diedenbergen: David Tivanovac.
Diedenbergen. 

„Das war eine der stärksten Mannschaften der Liga“, sagte Mannschaftsführer Schneider, „dass wir gegen die zwei Punkte geholt haben, ist nicht so schlecht“. Tatsächlich steht die Eintracht verlustpunktfrei oben in der Tabelle, während Diedenbergen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen im Mittelfeld rangiert. „Mit dieser Ausbeute können wir zufrieden sein. Trotzdem müssen wir schauen, dass wir im August den dritten Sieg holen, um den Deckel auf den Klassenerhalt drauf zu machen.“

Gegen den Tabellenzweiten hatten die Diedenbergener wenig Chancen. Mannschaftsführer Schneider erfuhr, wie ambitioniert die Gäste zu Werke gehen. Gegen den Tschechen Jonas Forejtek kassierte er im Spitzeneinzel eine 1:6, 0:6-Niederlage. „Mein Gegner war krass“, beschrieb Schneider das einseitige Match. Nicht umsonst steht Forejtek in der ITF-Junioren-Rangliste auf Position 33 der Welt. An Position zwei holten die Gastgeber durch David Tivanovac einen Ehrenpunkt im Einzel. „Gegen Niclas Fleischhauer verlor der TC-Junior Satz eins mit 1:6, um dann zurückzuschlagen – 6:1. „Im entscheidenden dritten Durchgang lag David schon 2:5 hinten und hat das Ding noch gedreht“, war Schneider von der kämpferischen Leistung seines Teamkollegen beeindruckt – 7:5. Auch Luka Sauer Jimenez fightete an Position sechs, was das Zeug hält. Nach 0:6 im ersten Satz rang er sich gegen Mats Krause in den Tiebreak durch, zog dort aber den Kürzeren – 6:7. „Die anderen Matches waren kaum zu gewinnen“, erklärte Schneider.

„Wir spielen noch gegen Kronberg und Sprendlingen. Gegen beide Gegner ist etwas drin.“ Wenn die Diedenbergener am 11. August gegen Schlusslicht Kronberg den dritten Sieg einfahren, können sie die restlichen Spiele gegen Spitzenreiter Palmengarten und Sprendlingen entspannt angehen. „Wir dürfen uns nicht zu früh zurücklehnen, sondern müssen auch in der Sommerpause etwas für unsere Form tun“, forderte Schneider. Man müsse davon ausgehen, dass auch die sieglosen Kronberger bis August noch mal alle Kräfte mobilisieren, um den drohenden Abstieg abzuwenden. „Prinzipiell sind wir mit unserer Ausbeute und der Art, wie wir auftreten, aber zufrieden und gehen selbstbewusst in die Pause und die letzten drei Saisonspiele“, sagt Lars Schneider abschließend.

Ergebnisse, Einzel: Lars Schneider – Jonas Forejtek 1:6, 0:6; David Tivanovac – Niclas Fleischhauer 1:6, 6:1, 7:5; Albert Voigtländer-Tetzner – Lucas Krämer 0:6, 0:6; Max Hajok – Luis Hochenauer 0:6, 1:6; Jens Meyer – Julian Wörn 1:6, 0:6; Luka Sauer Jimenez – Mats Krause 0:6, 6:7. Weiter spielten: FTC Palmengarten – TC Bad Vilbel 8:1, TEVC Kronberg – RW Sprendlingen 2:7, SC 80 Frankfurt – SC SaFo Ffm 3:6. Tabelle: 1. Palmengarten 8:0 Punkte/31:5 Matches, 2. Eintr. Frankfurt 8:0/29:7, 3. Sprendlingen 4:4/20:16, 4. SC SaFo 4:4/18:18, 5. Diedenbergen 4:4/17:19, 6. Bad Vilbel 4:4/15:21, 7. SC 80 Frankfurt 0:8/8:23, 8. Kronberg 0:8/6:30.

(awo)

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen