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Oberliga: Münster hält gut mit

Die Handballer der TSG Münster mussten sich in der Oberliga beim Tabellenführer HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit 16:22 (8:11) geschlagen geben.
Er überzeugte als Rückhalt der Münsterer: Dino Spiranec. Foto: Marcel Lorenz Er überzeugte als Rückhalt der Münsterer: Dino Spiranec.
Münster. 

Trainer Jens Illner war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „In unserer Situation können wir uns gegen einen solchen Gegner nicht besser aus der Affäre ziehen, wir waren taktisch gut auf den Gegner eingestellt und hatten in unserem Torhüter Dino Spiranec einen starken Rückhalt.2

Besonders zufrieden war Illner mit seiner 6:0-Abwehr rund um den Innenblock Lars Nickel und Holger Kruse. „Auf der anderen Seite hatten die Dutenhofener in Till Klimke ebenfalls einen starken Torhüter. „Wir haben unter anderem zwei Siebenmeter verworfen und hatten die Möglichkeit, die Partie noch länger ausgeglichen zu halten“, ärgerte sich der Trainer. In der 21. Minute musste Felix Ikenmeyer mit der Roten Karte vom Feld, weil er bei einem Tempogegenstoß des Gegners Hendrik Schreiber attackiert hatte. „Das war eine gerechte Rote Karte, aber es ist nur eine Matchstrafe“, erkannte Illner die Entscheidungen der Schiedsrichter an. Besonders der letzte Angriff vor der Pause war für den Münsterer Trainer bitter: „Wir waren in Ballbesitz bei Überzahl, leisten uns einen unnötigen Ballverlust und kassieren mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit noch das Tor zum 8:11.“

Nach der Pause zogen die Dutenhofener schnell auf 16:10 davon und setzten sich bis zur 52. Minute auf 20:12 ab. „Wir haben beim Tabellenführer gespielt, der aus den beiden ausstehenden Spielen noch einen Punkt zur Meisterschaft braucht“, war Illner dennoch zufrieden, „wir konnten erhobenen Hauptes aus der Halle gehen. Wenn wir eine solche Leistung gegen einen unserer Mitkonkurrenten gezeigt hätten, hätten wir das Spiel gewonnen“. Aber Illner weiß, dass er sich für diese Leistung nichts kaufen kann: „In Gensungen haben wir für unsere Verhältnisse überragend gespielt, dafür war es eine blutleere Leistung gegen Groß-Umstadt.“ Und bangen Blickes schauten die Münsterer gestern nach Vellmar, die mit einem Sieg gegen Wettenberg zwei Punkte zwischen sich und den Münsterern bringen konnten. „Wenn Vellmar das gewinnt, müssen wir die beiden ausstehenden Spiele gewinnen“, so Illner. Doch die Nordhessen verloren überraschend klar mit 24:32. .

Jonas Höllebrand kann schon wieder positiv in die Zukunft schauen. „Er wurde bereits am vergangenen Freitag von Dr. Bruder, der ja unser Vereinsarzt geworden ist, erfolgreich am Meniskus operiert“, berichtete Illner, „der Meniskus wurde angenäht. Jonas wird uns mindestens vier Monate ausfallen“.

Münster: Spiranec (1. bis 60.), Klein; Schuster 5, Molzahn, Schwarz je 4, Frieman, Ikenmeyer je 1, Völlger 1/1, Kruse, Dautermann, Jacobi, Nickel.

(vho)

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