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Verbandsliga-Mitte: Nach vorne geht zu wenig

Die aus der Fußball-Verbandsliga-Mitte bereits zurückgezogene und abgestiegene Viktoria Kelsterbach unterlag im vorletzten Heimspiel dem FV Biebrich mit 0:2.
Foto @ Tom Klein. Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein) Foto @ Tom Klein.
Kelsterbach. 

Dem starken und auch etwas überraschenden 3:0-Heimerfolg unter der Woche gegen Bicken folgte in der vorletzten Verbandsliga-Partie vor heimischer Kulisse eine verdiente Niederlage gegen die ambitionierte Elf aus Wiesbaden.

So hatten die Biebricher vor allem in der zweiten Hälfte gegen aufgerückte Hausherren ein Chancenplus verzeichnet, aber etliches liegen gelassen. Der Kelsterbacher-Keeper Nemanja Saula durfte sich ein ums andere Mal auszeichnen. „Er hat uns wirklich noch lange im Spiel gehalten“, lobte Routinier und Spielertrainer Dominic Machado die Leistung seines Schlussmanns. „Ich kann mich aber auch an keine Torchance von uns erinnern“, gestand Machado und zeigte sich als gelernte Offensivkraft – gegen Biebrich aber im Zentrum– auch ein Stück weit selbstkritisch.

„Ich denke, die ersten 45 Minuten haben wir gut und ausgeglichen gestaltet“, zog Interimstrainer Holger Müller sein Fazit über die geordnete Defensivleistung des letztjährigen Hessenliga- und nun Verbandsliga-Absteigers, der in dieser Phase nur wenig zuließ. Ausgeklammert ist eine Offensivaktion der Gäste unmittelbar vor dem Pausenpfiff, als gleich drei Biebricher auf das Kelsterbacher Tor zuliefen, doch kläglich scheiterten (44.). Neben dem Biebricher Nervenversagen behauptete sich Saula in Unterzahl und rettete das 0:0 zur Pause.

Kaum aus der Kabine gekommen, war die weiße Weste aber dahin: Eine eigene Kontersituation ging der 1:0-Gästeführung durch Okun Zer voraus, der nach langem Pass nur noch einschieben musste (46.). „Das hat uns das Genick gebrochen“, erklärte Machado und schlug damit in dieselbe Kerbe wie Müller. Dieser hatte auf ein besseres Resultat gehofft, hätte sein Team länger den Spielstand offen gehalten. So ergaben sich durch Kelsterbacher Offensivbemühungen aber einige Räume und dadurch Kontergelegenheiten für Biebrich. Eine dieser Chancen verwandelte erneut Zer kurz vor Schluss zum 2:0-Endstand (88.).

Kelsterbach: Saula – Borges, Fischer, Wada, Reljic (82. Manousaridis) – Naimi, Ballarin (71. Langelotz), Pereira, Machado, Müller – Koustar. Tore: 0:1, 0:2 Zer (46., 88.).

(rku)

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