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Südwestpokal: Nicht bissig genug

Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden mussten sich gestern im Endspiel um den Südwestpokal dem VC Wiesbaden mit 1:3 geschlagen geben.
Scheiterte mit Bad Soden im Finale: Leonie Meusel. Foto: Marcel Lorenz Scheiterte mit Bad Soden im Finale: Leonie Meusel.
Bad Soden. 

Der Traum vom DVV-Pokal ist geplatzt. Vor heimischer Kulisse unterlag das Team von Trainer Stefan Bräuer gestern in der Otfried-Preußler-Halle dem Nachbarn VC Wiesbaden II.

Vor dem Finale mussten beide Mannschaften aber zunächst ihre Hürden im Halbfinale nehmen. Da tat sich der Zweitligist aus Bad Soden zunächst deutlich leichter. Im ersten Halbfinale setzte sich die TG gegen die DJK Andernach mit 3:0 (25:15, 25:11, 25:9). „Das war souverän und dominant. Wir haben das klar durchgezogen“, berichtete Trainer Bräuer von einem ungefährdeten Sieg gegen den Fünftligisten.

Das zweite Halbfinale verlief dann deutlich enger. Der VC Wiesbaden II bezwang den TV Holz im Duell der Drittligisten mit 3:2 (25:21, 25:23, 20:25, 23:25, 15:10) und zog dadurch ebenfalls ins Endspiel ein.

Das Endspiel wurde zum Derby: Nach ihren Halbfinalsiegen trafen die TG Bad Soden und der VC Wiesbaden nur kurze Zeit später im Finale um den Südwestpokal aufeinander. Nachdem die beiden Halbfinals noch zeitgleich nebeneinander in der Preußler-Halle ausgetragen wurden, stieg das Finale nun auf dem Hauptfeld. Den besseren Start erwischte dabei der VC Wiesbaden II. Der erste Satz ging mit 25:19 an die Gäste. Durch das 25:20 im zweiten Durchgang erhöhte der VCW dann schnell auf 2:0 nach Sätzen. So einfach wollte sich die TG Bad Soden in heimischer Halle dann aber auch nicht geschlagen geben. Durch das 25:21 war der Anschluss wieder hergestellt. Die Gastgeberinnen drängten nun auf den Tiebreak. Der vierte Abschnitt verlief dementsprechend ausgeglichen. Am Ende hatte Wiesbaden aber knapp mit 25:23 die Nase vorn. Damit revanchierte sich der VC Wiesbaden II für die Niederlage im Hessenpokal-Finale. Da der Südwestpokal in Hessen – beim Hessenpokalsieger – ausgetragen wurde, waren beide Finalisten für den Südwestpokal qualifiziert.

„Die Niederlage war knapp, aber verdient. Wiesbaden war eine andere Mannschaft als noch im Hessenpokal. Die nötige Spannung war nicht da, und die Bissigkeit hat heute gefehlt. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Wir sind aber noch nicht so gefestigt, dass wir das locker runterspielen“, analysierte Stefan Bräuer die Partie.

Die TG Bad Soden kann sich nach dem Aus im Südwestpokal nun ganz auf die Liga konzentrieren. Am Sonntag (14 Uhr) gastiert das Team – nach dem gelungenen Auftakt gegen Lohhof – bei den Roten Raben Vilsbiburg II.

TG Bad Soden: Sophia Beutel, Pamela Blazek, Fiona Dittmann, Hannah Hattemer, Anna Kunstmann, Leonie Meusel, Angelina Schatz, Pauline Schultz, Vanessa Stricker, Eva Hoffmann, Viktoria Graf.

(cn)
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