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Damen der TuS Kriftel: Noch fehlt die Konstanz

Im ersten Heimspiel der 3. Liga Ost müssen sich die Handballerinnen der TuS Kriftel der HSG Gedern/Nidda mit 19:24 geschlagen geben und warten auf ihren ersten Punktgewinn.
War beste Schützin ihres Teams: Jacqueline von Moltke (rechts, gegen Hanna Rösner) traf fünf Mal für Kriftel. Foto: Marcel Lorenz War beste Schützin ihres Teams: Jacqueline von Moltke (rechts, gegen Hanna Rösner) traf fünf Mal für Kriftel.
Kriftel. 

Trainer Christian Albat lässt sich auch nach der Niederlage nicht beirren: „Die Mannschaft hat trotzdem einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, resümierte er nach der Niederlage gegen die HSG Gedern/Nidda.

Bis zur 18. Minute sah es richtig gut aus für die Gastgeberinnen. Beim Stand von 6:6 überzeugte die Abwehr mit gutem Spiel, auch im Angriff spielte sich das Team geduldig seine Chancen heraus. Die Kriftelerinnen schafften es auch zwei Mal, in Führung zu gehen, ohne diese aber behaupten zu können. Doch diesen Level konnte die Mannschaft nicht halten. „In der Abwehr waren wir nicht mehr so offensiv und wurden immer wieder hinten rein gedrückt“, beschrieb Albat die Probleme, „und im Angriff haben wir es nicht mehr geschafft, Tempo ins Spiel zu bringen, und wir haben oft die falschen Entscheidungen getroffen und zu früh unsere Kreisläuferin angespielt“. Dies nutzte Gedern/Nidda zu einer 12:7-Pausenführung.

Die Entscheidung war das noch nicht. Bis zur 39. Minute kämpften sich die Kriftelerinnen auf 11:14 heran und hatten anschließend fast vier Minuten Überzahl. „Wir schaffen es nicht, uns in dieser Phase durchzusetzen und bekommen sogar ein Gegentor. Beim Stand von 12:15 bekommen wir selbst eine Zeitstrafe, dann zieht Gedern auf 18:12 weg“, beschrieb der Trainer diesen ersten Knackpunkt. Aber die Kriftelerinnen gaben nicht auf, kämpften sich bis auf 17:20 heran. „Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, sie aber nicht genutzt“, erklärte Albat, „anschließend habe ich die Abwehr aufgemacht, doch hat Gedern das mit seiner besten Schützin Isabell Schüler zwei Mal genutzt“.

Für Albat ist diese Niederlage noch kein Dämpfer, denn seine Mannschaft habe unter Beweis gestellt, dass sie sich weiterentwickelt hat. Ein weiteres positives Signal: Cathrin Groetzki, die auch schon in der Bundesliga für die HSG Bensheim/Auerbach aktiv war und zwei Jahre wegen einer schweren Knieverletzung nicht mehr gespielt hatte, überzeugte bei ihrem ersten Einsatz nach dieser langen Pause. Geht es bei ihr so weiter, kann sie der Mannschaft in dieser Saison sicherlich weiterhelfen.

Kriftel: Melanie Nickel (1. bis 30.), Hannah Weißer (ab 31.); Jacqueline von Moltke 5/3, Leah Rosenbaum, Mayra Janssen, Cathrin Groetzki je 3, Kim Koerber 2, Lisa Weißer, Finja Seeharsch, Simona Laurito je 1, Johanna Körner, Isabel Göbel, Berit Thun, Lena Giebe.

(vho)
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