E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 20°C

Tennis: Pech in den Matchtiebreaks

Nach der unglücklichen 4:5-Niederlage im Spitzenspiel beim TEC Waldau sind für die Herren 60 von Tennis 65 Eschborn die Chancen auf die Endrunde zur deutschen Meisterschaft erheblich gesunken.
Tennis (Symbolbild: dpa) Tennis (Symbolbild: dpa)
Eschborn. 

Der Eschborner Mannschaftsführer Joachim Tribisch war enttäuscht: „Zwei Bälle haben den Ausschlag gegeben. Es war eng, und diesmal haben wir Pech gehabt.“

Zwei Mal mussten die Eschborner in den Matchtiebreak – und zwei Mal mussten sie sich geschlagen geben. Dabei begannen sie gut. Andrew Rae profitierte bei einer 5:2-Führung im zweiten Satz von der Aufgabe seines Gegners. Klaus Schulze gewann in zwei Sätzen. „Er hat seinen Gegner mürbe gemacht. Der war stehend k.o. und hat im Doppel nichts mehr getroffen“, berichtete Mentor Heinz-Peter Greven. Er sah dann, wie Joachim Tribisch ein starkes Spiel machte, gegen den bis dahin aber eher unbekannten Tschechen Ladislav Travnicek aber chancenlos war.

Im zweiten Einzeldurchgang hatte Uwe Scherer gegen den Tschechen Zdenek Zofka keine Chance, während sich Pedro Herda in einem engen Spiel gegen den starken Christoph von Eynatten in zwei harten Sätzen durchsetzte. Somit hing alles von Wolfgang Haage ab, der gegen Joachim Rohwedder nach glatt verlorenem ersten Satz durch einen Sieg im Tiebreak den Matchtiebreak erzwang. Dort führte er mit 7:4 und hatte beim 9:8 Matchball, gab aber die Partie mit 9:11 aus der Hand. „Er war untröstlich. Der Matchtiebreak ist nun mal Roulette. Aber er wusste, dass wir gegen die starken Doppel des Gegners eine 4:2-Führung gebraucht hätten“, berichtete Greven.

Sein Team setzte auf das zweite und dritte Doppel, rechnete sich gegen die beiden Tschechen im Spitzendoppel nichts aus. Rae/Tribisch gewannen auch klar in zwei Sätzen, doch Scherer/John Feaver verloren fast ebenso deutlich im zweiten Doppel. So musste das Spitzendoppel dann doch die Entscheidung bringen. Herda/Schulze hatten sich richtig in das Match gegen Zofka/Travnicek hereingebissen, gewannen den ersten Satz im Tiebreak und mussten anschließend den Satzausgleich einstecken. Im Matchtiebreak hatten die Eschborner aus einem 4:7-Rückstand eine 8:7-Führung gemacht. „Dann haben sie zwei leichte Fehler gemacht. Ein Ball hat das Spiel entschieden, da hätten sie sich zwei Matchbälle holen können. Das war schade“, bedauerte Greven die Teamkollegen, die alles gegeben hatten. „Wir haben die Endrunde abgehakt und wollen die Runde als Zweiter abschließen“, gab Greven ein neues Ziel aus.

Ergebnisse, Einzel: Zdenek Zofka – Uwe Scherer 6:2, 6:1; Dieter Kindschuh – Andrew Rae 1:6, 2:5 (Aufgabe Kindschuh); Christoph von Eynatten – Pedro Herda 6:7, 4:6; Erhard Schmid – Klaus Schulze 4:6, 4:6; Joachim Rohwedder – Wolfgang Haage 6:2, 6:7, 11:9; Ladislav Travnicek – Joachim Tribisch 6:2, 6:4. Doppel: Zofka/Travnicek – Herda/Schulze 6:7, 6:1, 10:8; von Eynatten/Rohwedder – Scherer/John Feaver 6:2, 6:3; Schmid/Erhard Mössle – Rae/Tribisch 2:6, 1:6. Weiter spielten: Wiesbadener THC – TC Lörrach 3:6, TC SW Landau – TC Schallstadt-Wolfenweiler 5:4, TC BW Bad Ems – TEV RW Fellbach 8:1. Tabelle: 1. Waldau 8:0 Punkte/24:12 Matches, 2. Eschborn 6:2/2:14, 3. Bad Ems 4:4/20:16, 4. Landau 4:4/18:18/43:40 Sätze, 5. Schallstadt-Wolfenweiler 4:4/18:18/38:38, 6. Lörrach 4:4/17:19, 7. Wiesbaden 2:6/18:18, 8. Fellbach 0:8/7:29.

(vho)

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen