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Fußball: Pelayo will die Weichen stellen

Von Ruhig und sachlich analysiert Tomas Pelayo die aktuelle Lage seiner Verbandsliga-Fußballer von Germania Schwanheim. Dabei agiert seine Mannschaft seit Wochen genau gegenteilig.
Der Schwanheimer Trainer Tomas Pelayo möchte den Klassenverbleib so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Foto: Marcel Lorenz Der Schwanheimer Trainer Tomas Pelayo möchte den Klassenverbleib so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen.
Schwanheim. 

Auch beim 4:3-Heimsieg gegen Dorndorf spielte Schwanheim weder ruhig noch sachlich. Nach fünf Gegentoren gegen Fernwald (2:5) und vier in Dietkirchen (1:4) klingelte es wieder drei Mal im Kasten von Fabio Begher. Trotz der wichtigen drei Punkte aus dem Dorndorf-Spiel befindet sich die Germania noch mittendrin statt nur dabei im Abstiegskampf. Vor dem kommenden Heimspiel am Sonntag gegen die SG Kinzenbach ist der Trainer des Tabellenelften deswegen darauf bedacht, keine Unruhe oder gar Panik aufkommen zu lassen.

Gegner hat einen Lauf

Auch wenn der kommende Gegner aktuell von Sieg zu Sieg eilt und als 13. nur noch einen Punkt weniger auf der Habenseite hat, wirkt der Heimtrainer entspannt. „Dass eine zweite Saison meistens schwerer ist als die erste, ist nicht verwunderlich“, startet der 47-Jährige seine Analyse. „Im letzten Jahr haben viele Dinge – vor allem unser Defensivverhalten in allen Mannschaftsteilen – besser funktioniert.“ Die aktuelle Situation sei für die komplette Mannschaft neu und resultiere auch aus dem großen Verletzungspech, das die Pelayo-Elf in 2017/18 heimsuchte. Vor allem nach Gegentoren verliere sein Team schnell das Selbstbewusstsein und reagiere nervös. „Da kommt es erschwerend hinzu, dass uns Tarek Fouad als erfahrene Stütze in der Innenverteidigung seit Wochen gefehlt hat und jetzt nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.“ Damit die komplette Mannschaft am Sonntag ab 15 Uhr gegen die aufstrebenden Gäste aus Gießen und deren Top-Torjäger Ahmet Marankoz bestehen kann, gehe es darum, „den Gegner früh zu stören, ihn so vom eigenen Tor wegzuhalten und mit schnellen Ballgewinnen offensiv selbst zuzuschlagen.“ Das zumindest habe Pelayos Mannschaft in der Vergangenheit immer stark gemacht. „Daran arbeiten wir auch im Training unter der Woche sehr intensiv“, verrät der Übungsleiter. Dass er für das schwere Heimspiel gegen die seit sechs Spielen ungeschlagenen Kinzenbacher, die bei ihrer nahezu perfekten Ausbeute von 16 Punkten auch noch 18 Treffer erzielten, „aus dem Vollen schöpfen kann“ tut Pelayo gut. In den letzten fünf Spielen möchte der Cheftrainer möglichst schnell für Planungssicherheit sorgen. Ein Heimsieg gegen Kinzenbach würde Schwanheim natürlich in die Karten spielen. Nur wenn die Germania auch in der Spielzeit 2018/19 Verbandsliga spielt, kann die eigentlich gute Entwicklung mit vielen jungen Talenten aus niedrigeren Ligen fortgesetzte werden. „Wir müssen dann in der Innenverteidigung Tarek Fouad ersetzen“, weiß Pelayo vom Umzug seines spielenden Co-Trainers nach Idstein und dessen Vaterschaft. Zudem wird Ersatz-Keeper Dominik Koch Schwanheim in Richtung RW Walldorf verlassen. Auch die Gespräche mit Marcel Aptiev seien noch nicht finalisiert. „Viele andere Leistungsträger wie Dominik Schlee, Aaron Müller, Kalab Ghebremariam oder Stefan Enders haben aber schon zugesagt. Uns bleibt nahezu die komplette Offensivreihe erhalten.“ Zudem kommt mit Matthias Terzic ein alter Bekannter von Pelayo aus Zeilsheimer Zeiten von Germania Okriftel nach Schwanheim.

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