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Baskets: Pia Dietrich und Co. sollen es richten

„Wir wissen, dass wir es besser können“, meint Pia Dietrich nach dem schmeichelhaften Einzug in die zweite Runde des DBBL-Pokals gegen Speyer und vor dem Start in die Punktspielrunde der II. Damen-Basketball-Bundesliga Süd.
Auf das Durchsetzungsvermögen von Pia Dietrich setzten die Baskets. Foto: Marcel Lorenz Auf das Durchsetzungsvermögen von Pia Dietrich setzten die Baskets.
Langen/Hofheim. 

Die Mannschaftsführerin der Rhein-Main Baskets weiß, dass die Leistung beim 46:43-Erfolg im Pokal alles andere als gut war. Vor allem in den Bereichen Teamspiel und Trefferquote ließ das gastgebende Main-Taunus-Team stark zu wünschen übrig. „Daran gilt es weiter zu arbeiten“, stellt Dietrich vor dem Punktspielstart am Samstag (16.30 Uhr) zu Hause gegen Aufsteiger Krofdorf klar. Dass auch sie selbst, ihre noch erfahrenere Schwester Nelli Dietrich, Anja Stupar oder die neue Amerikanerin Tori Fisher es bisher nicht oder zu selten schafften, die Vorgaben ihres Trainer Peter Kortmann umzusetzen, klingt alarmierend. Laut der Kapitänin könnte es aber auch der Schuss vor den Bug zur rechten Zeit gewesen sein.

Auch in den Vorbereitungsturnieren in Marburg und zu Hause in Langen präsentierte die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim zwei Gesichter. „Die Defense war schon in der vergangenen Saison unser Trumpf“, meint Peter Kortmann, „das hat auch in der Vorbereitung ganz gut funktioniert“. Dafür ließen seine „Mädels“ im Abschluss alles vermissen, was der Cheftrainer in den vergangenen Wochen im Training einstudieren ließ. „Unsere Wurfquoten waren oft unterirdisch“, erklärt Kortmann. Deswegen verordnete er seiner Mannschaft nach dem Pokalspiel gleich drei freie Tage, um regeneriert und mit freiem Kopf in der Woche vor dem Zweitliga-Start zu Werke gehen zu können. Schließlich peilen Kortmann und Co. in der dritten Amtszeit des Übungsleiters und der bereits zehnten Bundesliga-Saison der Baskets (I. und II. Liga inbegriffen) endlich die erste Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs an. Damit einer der ersten vier Plätze am Ende der Saison herausspringen kann, müssen sich die bereits erwähnten Spielerinnen mit ihren jungen Teamkolleginnen arrangieren und als Einheit präsentieren. Schon immer war für das RMB-Projekt der Teamgeist und der Siegeswille das Wichtigste.

Dafür stand 2013 bei der Deutschen-Vizemeisterschaft auch Alyssa Karel. Die amerikanische Spielmacherin ist aktuell auf Deutschlandbesuch. „Das ist für uns ein besonderer Ansporn“, meint Pia Dietrich. Wenn Freundin Karel am Samstag auch in der Langener Georg-Sehring-Halle die Daumen drücken wird, sollte ein gelungener Saisonstart gegen die große Unbekannte aus Krofdorf machbar sein. Nach der durchwachsenen Vorbereitung wollen sich die Spielführerin und ihre Kameradinnen auf das Wesentliche und das Positive besinnen. Zum Beispiel sei die Trefferquote von der Freiwurflinie im ersten Pflichtspiel gegen Speyer-Schifferstadt vergangenen Donnerstag schon „saisonreif“ gewesen. Die 83 Prozent bei den Freiwürfen wollen die Rhein-Main Baskets mit ins Feld nehmen. Wenn das Main-Taunus-Team einen guten Start in die Saison erwischt, könnte wie in der vergangenen Rückrunde nach dem Heidelberg-Coup (Der Meister und Aufsteiger wurde überraschend mit einem Punkt geschlagen) ein starker Lauf gestartet werden . . .

(awo)
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