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Fußball-Verbandsliga: Scholz will seine Klasse zeigen

„Es ist unglaublich schwer, sich nach fünf Siegen in Folge für das nächste Spiel zu motivieren“, erklärt Alexander Scholz den schwachen Auftritt des FC Eddersheim beim Fußball-Verbandsliga-Schlusslicht Kinzenbach.
Hier noch im Trikot von Viktoria Kelsterbach: Nun möchte Alexander Scholz beim FC Eddersheim seinen ehemaligen Mitspielern seine Klasse zeigen. Foto: Marcel Lorenz Hier noch im Trikot von Viktoria Kelsterbach: Nun möchte Alexander Scholz beim FC Eddersheim seinen ehemaligen Mitspielern seine Klasse zeigen.
Eddersheim. 

Nachdem der Offensiv-Spezialist mit einem herrlichen Schlenzer in den Torwinkel zum 1:0 in der Schlussphase den 2:0-Auswärtssieg in Kinzenbach eingeleitet hatte, richtet er den Blick auf das morgige Derby gegen Viktoria Kelsterbach. „Gegen diesen Gegner wird es keine Motivationsprobleme geben“, stellt der ehemalige Kelsterbacher klar.

Trotz der kräftezehrenden, englischen Woche und Beinen „die schon mal leichter waren“, brennt das 22-jährige Kraftpaket mit dem starken Antritt auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein. Weil er in der vergangenen Hessenliga-Saison bei der Viktoria eher eine Nebenrolle spielte und sich im Team teilweise isoliert fühlte, vollzog Scholz den Wechsel von Kelsterbach nach Eddersheim frühzeitig: „Nun möchte ich zeigen, dass die letzte Saison, in der ich zugegebenermaßen auch meine Leistung nicht so gebracht habe, ein Ausrutscher war.“ In Eddersheim hat ihm sein Trainer Rouven Leopold, den er aus aktiven Zeiten beim 1. FC Eschborn kennt, das Vertrauen gegeben, und der Angreifer zahlt es mit guten Leistungen und sieben Saisontoren zurück. Gerade wegen des längerfristigen Ausfalls von Torjäger Ivan Rebic rückt Scholz vor dem Derby noch mehr in den Mittelpunkt. „Das sind große Fußstapfen, die ich ausfüllen soll“, sagt der Kelsterbacher Neuzugang über Rebic, der nach einem Schlag auf den Oberschenkel notoperiert wurde und monatelang ausfällt. „Wir machen das auch für Ivan. Ich habe mit dem Trainer gesprochen, dass wir das Spiel gegen Kelsterbach unbedingt gewinnen müssen“, sagt der Angreifer. Zwar gehe er nicht mit Groll gegen seinen ehemaligen Verein ins Spiel, zu gerne würde er seinem Ex-Trainer Ralf Horst aber zeigen, welche Qualität in ihm steckt. „Ich werde versuchen, ein gutes Spiel zu machen, einen klaren Kopf zu bewahren und nicht zu überdrehen“, stellt Scholz klar.

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clearing

Aber auch die Gäste aus Kelsterbach müssen sich nicht verstecken. Zwar unterlag der Tabellenvierte zuletzt bei Germania Schwanheim nach Führung mit 1:3. Der gute Saisonstart mit 20 Punkten aus den ersten zehn Spielen spricht aber für die Kelsterbacher. „Sie scheinen einen Weg gefunden zu haben, die Abgänge von mehreren Stützen im Team zu kompensieren“, lobt Scholz den kommenden Gegner. Mit Patrick Ballarin, Kapitän Leo Hasenstab oder Torwart Nemanja Saula hat er immer noch Kontakt und wird vor dem Freitagsspiel wohl auch noch die eine oder andere Stichelei per Handy-Textnachricht loswerden. Wenn auf dem Eddersheimer Rasenplatz ab 19.30 Uhr der Anpfiff erfolgt ist, ruhen diese Freundschaften. Schließlich geht es nicht nur für Alexander Scholz um die Verteidigung der Tabellenspitze und seines guten Rufs. Auch Hessenliga-Absteiger Kelsterbach ist dafür bekannt, in den Derbys mental voll da zu sein. In der Bilanz seit 2013 führt die Viktoria die Statistik mit 4:3 an. Die letzten beiden Duelle gewannen allerdings die Eddersheimer.

(awo)
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