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Handball: TSG Münster bezwingt TV Kirchzell - trotzdem Abstieg aus Oberliga

Der 26:22-Sieg der Handballer der TSG Münster gegen den TV Kirchzell kam zu spät, um den Klassenverbleib in der Oberliga zu sichern. Als Drittletzter steigt die Mannschaft von Trainer Jens Illner in die Oberliga ab.
Überzeugte wie das gesamte Team der TSG Münster: Lars Nickel. Foto: Marcel Lorenz Überzeugte wie das gesamte Team der TSG Münster: Lars Nickel.
Münster. 

Zwar hat die TSG Münster den TSV Vellmar in der Oberliga hinter sich gelassen, aber die Hoffnung, dass alle hessischen Vereine in der 3. Liga Ost den Klassenverbleib dort schaffen, erfüllt sich wohl nicht. Nach der Heimniederlage gegen Eintracht Baunatal ist der TV Gelnhausen kaum noch zu retten. Zudem muss sich noch herausstellen, ob die Drittletzten bei den Männern wirklich eine Abstiegsrelegation spielen. Bisher ist noch kein Verein bekannt, der aus der Liga zurückziehen wird.

Die Münsterer Handballer hatten vor der stattlichen Kulisse von knapp 250 Zuschauern eine dreimonatige Durststrecke beendet. Nach dem Heimsieg gegen den TSV Vellmar hatte die Mannschaft von Trainer Jens Illner nur noch zwei Unentschieden geholt. „Das war ein anständiger Abschluss. Jeder hat gesehen, wie viel Moral die Mannschaft hat“, berichtete Illner, der eine positive Entwicklung ausgemacht hat: „Wir sind in der Rückrunde zur siebtbesten Abwehr geworden. Damit steigt man normalerweise nicht ab. Aber mit 15 Punkten muss man damit rechnen, dass es nicht reicht.“

Illner sah eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der Kirchzell anfangs leichte Vorteile hatte, aber zunehmend Probleme mit der bärenstarken 6:0-Abwehr bekam. „Ich hatte zuerst Holger Kruse und Lars Nickel im Innenblock, später haben auch Julian Schuster und Sebastian Frieman dort sehr stark gespielt. Das gesamte Kollektiv war sehr stark, und auch Dino Spiranec hat gerade in der ersten Halbzeit einige Bälle super gehalten“, war Illner voll des Lobes für seine Mannschaft. In einem „richtig guten und intensiven Duell“ (Illner) machten die Münsterer aus einem 8:10-Rückstand bis zur Pause eine 13:11-Führung.

Im Gegensatz zu vielen Spielen zuvor kamen die Münsterer mit drei Toren in Folge gut in die zweite Hälfte und bauten ihre Führung bis zur 40. Minute auf 19:13 aus. „Ich hatte immer noch Bedenken. Wir hatten wirklich nicht mehr viel Selbstbewusstsein, von daher weiß ich, dass das Spiel immer noch hätte kippen können“, berichtete Illner, „allerdings war unsere Abwehr in der zweiten Halbzeit richtig gut. Wir haben in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit nur vier Gegentore kassiert“. In dieser Partie zahlte es sich aus, dass sich die Mannschaft sehr intensiv auf die beiden starken Rückraumspieler Wuth und Gläser vorbereitet hatte. „Wir hatten sie beide im Griff“, freute sich der Trainer.

Auch wenn der Klassenverbleib nicht mehr möglich ist, wird es in Münster weitergehen. Abgesehen von Bastian Schwarz, Holger Kruse und Lars Nickel will das Team zusammenbleiben.

TSG Münster: Spiranec, Sieber; Schwarz 8/1, Ikenmeyer 5, Frieman, Nickel je 3, Völlger 2/1, Kruse, Zelser, Dautermann, Jacobi, Schuster je 1, Molzahn, Schreiber.

(vho)

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