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Fußball: Talevski weiß, wie Fernwald tickt

Bereits am Freitagabend erwartet der SV Zeilsheim in der Fußball-Verbandsliga Mitte den FSV Fernwald.
Der Zeilsheimer Viktor Talevski (rechts) befindet sich derzeit noch im Aufbautraining, weiß über den kommenden Gegner aber bestens Bescheid. Foto: Marcel Lorenz Der Zeilsheimer Viktor Talevski (rechts) befindet sich derzeit noch im Aufbautraining, weiß über den kommenden Gegner aber bestens Bescheid.
Main-Taunus. 

Auch wenn die Partie zwischen dem SV Zeilsheim und dem FSV Fernwald tabellarisch kein Gipfeltreffen mehr ist, hier empfängt der Tabellenzweite „nur“ den Fünften, könnte man dennoch von einem Top-Spiel sprechen. Zeilsheims Teammanger Tom Balser war vergangene Woche, vor dem Derby beim FC Eddersheim, gedanklich schon beim Duell mit Verbandsliga-Aufsteiger. „Wir wollen unseren Vorsprung auf Fernwald wahren“, lauteten die Worte Balsers in Hinblick auf das Eddersheim-Spiel. Dass die „Grünen“ tatsächlich nicht ganz oben stehen, hängt mit eben jenem Derby zusammen. Denn nach der 0:3-Pleite an der Staustufe traten die bis dato ungeschlagenen Zeilsheimer die Tabellenführung überraschend an die SF/BG Marburg ab.

„Große Nummer“

Derweil weist Fernwald bei einem Spiel weniger eine ähnlich gute Bilanz auf wie ihre Rivalen am morgigen Freitagabend (20 Uhr): Der FSV startete nahezu mustergültig in die Saison, kanzelte Teams wie SG Kinzenbach (6:0), FV Biebrich (5:1) oder zuletzt Germania Schwanheim mit 6:1 deutlich ab und steht als Aufsteiger nur einem Zähler hinter dem favorisiertem SV Zeilsheim. Lediglich gegen TuS Dietkirchen ließ die Elf von Roger Reitschmidt beim 1:2 Federn. Eine Bilanz, die Viktor Talevski nicht sonderlich überrascht. „Fernwald ist in Mittelhessen eine ziemlich große Hausnummer“, sagt der Zeilsheimer Defensivspieler, der sich in jener Region bestens auskennt. Bei Hessenligist und Fernwalds Lokalrivalen Teutonia Watzenborn-Steinberg spielte der 22-Jährige von 2014 bis zum Winter vergangenen Jahres, und weiß um die Qualitäten des FSV. Schließlich waren die zu dieser Zeit noch eine gestandene Hessenliga-Truppe, die lediglich aus finanziellen Gründen den Gang bis runter in die Kreisoberliga nehmen musste. „Wenn solche Mannschaften aufsteigen, darf man nicht überrascht sein, wenn sie gleich wieder mitmischen“, erklärt Talevski. Finanziell sei es um Fernwald wieder gut bestellt, weshalb sich das Team im Sommer gleich mehrfach hochkarätig verstärken konnte. Besonders warnt er vor Kevin Bartheld und Denis Weinecker, die beide reichlich Hessenliga-Erfahrung aufweisen können. Außerdem wird Zeilsheim noch auf Angreifer Brian Mukasa acht geben müssen, der zusammen mit SV-Topstürmer Leo Bianco die meisten Tore der Liga geschossen hat (je sechs Treffer). „Es ist eine riesige Qualität, auf die wir morgen Abend treffen“, mahnt Talevski. Den Schlüssel zum Erfolg sieht er darin, sich wieder auf eigene Tugenden zu besinnen; eben jene, die Zeilsheim im Spiel gegen starke Eddersheimer hat vermissen lassen: Zweikampfstärke, Einsatzbereitschaft und der Siegeswille.

Auch Kelsterbach hat die Spitze im Visier

Im Rennen um die Tabellenspitze darf auch Viktoria Kelsterbach nicht außer Acht gelassen werden. Nach dem Remis in Bicken stehen beim Team von Ralf Horst nun genauso

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Selbst mitwirken wird der Innenverteidiger allerdings noch immer nicht können, da er nach wie vor an den Folgen einer Schulterverletzung laboriert. Zwar trainiere Talevski bereits wieder, jedoch nur mit „angezogener Handbremse“ (Talevski), um die Schulter noch zu schonen. Doch nächste Woche hofft er, wieder voll einsteigen zu können. Ungeachtet seiner Teilnahme, verspricht der 22-Jährige ein Duell auf Augenhöhe. „Die Zuschauer dürfen sich auf etwas freuen“, sagt Talevski, der sich ebenfalls am Spielfeldrand befinden wird.

Ein Sieg für sein Team wäre sicherlich in mehrfacher Hinsicht wichtig: Nicht nur, um die schmerzliche Derby-Pleite schnell wieder vergessen zu machen, sondern auch, weil Tabellenführer Marburg und Verfolger Waldbrunn (3. Platz), die genau wie Zeilsheim ebenfalls 13 Zähler auf dem Konto haben, sich im direkten Aufeinandertreffen gegenseitig die Punkte nehmen werden. Bei einem Dreier gegen Fernwald könnte Zeilsheim der lachende Dritte sein.

(rku)
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