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Handball: Teilnehmerrekord beim Kriftler Pfingstturnier

Die Handball-Abteilung der TuS Kriftel blickt auf ein gelungenes Pfingstturnier zurück. Bei den Herren siegte die MSG Niederhofheim/Sulzbach, bei den Damen die TSG Oberursel.
Jannik Reinwald (rechts) von der MSG Niederhofheim/Sulzbach durfte mit seinem Team den Turniersieg in Kriftel bejubeln. Foto: Marcel Lorenz Jannik Reinwald (rechts) von der MSG Niederhofheim/Sulzbach durfte mit seinem Team den Turniersieg in Kriftel bejubeln.
Kriftel. 

„Es war wieder eine runde Sache.“ Turnierleiter Steffen Wipflers letzte Worte drückten am Sonntagnachmittag alles aus. Da waren der letzte Pfiff gepfiffen, das letzte Tor geworfen, der letzte Punkt ausgespielt und die letzten Preise bei der Siegerehrung vergeben. Und unter dem Strich bleibt: Ein runde Sache war es, dieses 58. Pfingstturnier der Handballabteilung von TuS Kriftel mit einer Rekordbeteiligung von über 80 Teams.

Petrus war ein Freund der Handballer, denn das Wetter spielte vom Aufbau des großen Festzeltes am Freitagmorgen bis zum letzten Glas Ebbelwoi der vielen Helfer am Sonntagabend bestens mit. Der Mini-Schauer am Sonntag war da eine willkommene kleine Abkühlung.

Handballer aus ganz Deutschland waren angereist und zelteten zum Teil drei Tage hier: von den treuen Stammgästen aus Merkstein bei Aachen über die Premiere der Männer der „HSG am Hallo“ aus Essen bis zu den Odenwäldern aus Erbach. Sportlich blieben die Titel aber meist in der Region.

Bei den Männern war es noch recht knapp, im Finale standen sich das BOL-Team von Niederhofheim/Sulzbach und die Essener der „HSG am Hallo“, ebenfalls eine ambitionierte Bezirksliga-Mannschaft in ihrer Heimat, gegenüber. Das Finale war lange spannend, doch den längeren Atem hatte das MTK-Team beim 11:9 – passend dazu mit vielen Krifteler Wurzeln: Drei ehemalige TuS-Spieler stehen in diesen Reihen, zudem ist der Krifteler Gogo Angelov dort Trainer. Platz drei bei den Männern ging an den SV Erbach mit 11:8 vor der TGS Langenhain. Die Teams der MSG Schwarzbach reihten sich als gute Gastgeber auf den Rängen sechs und acht ein. Bei den Damen triumphierte der Favorit TSG Oberursel, der mit einem gemischten Team aus Oberliga und Landesliga antrat. Die FSG Vortaunus musste sich im Finale mit 9:12 geschlagen geben, Landesligist TSG Eddersheim II landete dank eines 15:14 gegen Merkstein gleich dahinter. Die Krifteler Damen ließen ihren Gästen den Vortritt.

Dafür räumte die heimische Jugend bei den Jungs ab: Am Samstag setzte sich die B-Jugend mit der MSG Schwarzbach II vor VfR/Eintr. Wiesbaden und Schwarzbach I durch. Am Sonntag gab es bei der C-Jugend gleich einen Doppelsieg der Schwarzbacher. Damit bestätigten beide Jugenden ihren Lauf, denn sie stehen auch noch in der Qualifikation für die Oberliga mit guten Chancen. Bei den weiteren Jugend-Wettbewerben hatten die Gäste die Nase vorn: Männliche A-Jugend: Merkstein vor der MSG Schwarzbach und Sulzbach/Niederhofheim; Weibliche B-Jugend: Langenhain/Breckenheim vor Merkstein und Trebur; Weibliche C-Jugend: Dieburg/Groß-Zimmern vor Glattbach I und Rodgau/Nieder-Rosen (Kriftel wurde Achter); Weibliche D-Jugend: Rodgau/Nieder-Roden vor Eddersheim und Kriftel; Männliche D-Jugend: Münster I vor Hochheim/Wicker und Münster II (Schwarzbach I wurde Fünfter, Schwarzbach II Neunter); Weibliche E-Jugend: Münster II vor Hungen/Lich und Münster I (Kriftel wurde Sechster); Männliche E-Jugend: Münster I vor Langenhain/Breckenheim und Schwarzbach I (Schwarzbach II wurde Achter); Minis: Langenhain/Breckenheim vor Münster und Hofheim. Kriftel I und II wurden Vierter und Fünfter. Und die Kleinsten der Mini-Berries zeigten in zwei unterhaltsamen Einlagespielen, was sie schon alles gelernt haben.

Partystimmung war an zwei Abenden im Festzelt groß geschrieben und kam schon vorher rund um die sechs Rasenfelder auf. Dafür gab es auch das Fun-Turnier mit einer Halbzeit Fußball und einer Halbzeit Handball, das die Soma des SV Kriftel vor Merkstein und dem Team Kreisliga gewann. Am Freitagabend waren beim ersten Beerpong-Turnier sogar 32 Teams am Start. Und am Samstagabend bejubelten gut 100 Sportler und Fans den Sieg der Eintracht im Pokalfinale gegen Bayern München beim Public Viewing auf dem Sportplatz – die Party danach konnte fröhlich beginnen.

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