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TSG Münster vs. TV Hüttenberg II: Toller Handball in Münster

Ein richtig gutes Handballspiel sahen mehr als 300 Zuschauer in der Eichendorff-Halle, in dem sich die TSG Münster und der TV Hüttenberg II mit 27:27 (13:13) trennten.
Hatte am Ende Pech, war aber bester Münsterer Schütze: Bastian Schwarz (beim Wurf, gegen Evgenij Chalepo). Foto: Hans Nietner Hatte am Ende Pech, war aber bester Münsterer Schütze: Bastian Schwarz (beim Wurf, gegen Evgenij Chalepo).
Münster. 

Es war ein Spiel, in dem sich keine Mannschaft auf mehr als drei Tore absetzen konnte. Doch nie hatte man das Gefühl, dass die Partie für die eine oder andere Seite entschieden war. Dies ist ein besonderes Lob für die TSG Münster, die bereits nach 14 Minuten einen herben Nackenschlag einstecken musste.

Die Hüttenberger hatten den besseren Start und legten anfangs vor, ehe es Jonas Höllebrand erwischte. Der letztjährige A-Jugendliche stand dank seiner starken Leistungen in der Startformation der Münsterer, als er den Zweikampf suchte, von seinem Gegenspieler gefoult wurde und auf dem Daumen seiner Wurfhand aufkam. Er zog sich dabei eine schwere Daumenverletzung zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden, und das, nachdem er bis dahin bereits zwei Tore erzielt hatte. Den Schock verdauten die Gastgeber dennoch relativ schnell, nachdem Trainer Jens Illner umstellen musste. Bis zur 26. Minute hatten sie mit drei Toren in Folge zum 10:10 ausgeglichen, auch zur Pause war beim 13:13 alles drin. Erfreulich: Die Münsterer hatten das gebundene Angriffsspiel des Aufsteigers recht gut im Griff. „Dabei haben sie sher ausgekocht gespielt, haben versucht, unsere Abwehr über die volle Breite zu ziehen, doch die Abwehr um unseren starken Innenblock mit Holger Kruse und Julian Schuster hat gut gearbeitet“, freute sich Illner. Dazu kam Torhüter Marc Kunz nach anfänglichen Problemen immer besser in die Partie.

Nach der Pause spielte Illner mit sieben Leuten durch. Sein Team kassierte einige Zeitstrafen und führte trotz mehrfacher Unterzahl mit 19:16 (38.). Hüttenberg blieb immer dran, doch die Münsterer behaupteten dennoch ihre Führung und lagen viereinhalb Minuten vor Schluss mit 27:24. Eine Minute vor Schluss stand es immer noch 27:25, ehe Hüttenberg 47 Sekunden vor Schluss nach einem Ballverlust der Gastgeber verkürzte. Die Gäste probierten es mit einer offenen Manndeckung. Nach einem Foul an dem auch im Angriff überzeugenden Holger Kruse verwarf Bastian Schwarz den Siebenmeter, Hüttenberg glich zehn Sekunden vor Schluss aus. Münster kam noch einmal zum Abschluss, den Nachwurf brachte Schwarz erst hauchdünn nach der Schluss-Sirene ins Tor. „Es war eine tolle Mannschaftsleistung“, lobte Illner seine Spieler, die eine richtig starke Partie geboten hatten und sich gegen einen starken Gegner einen Punkt verdienten.

Münster: Kunz (1. bis 60.), Klein; Schwarz 7/1, Kruse, Ikenmeyer je 5, Molzahn 3, Höllebrand, Jacobi, Schuster je 2, Frieman 1, Bröscher, Drieß.

(vho)
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