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Handball, Landesliga Damen: Top-Teams unter sich

Vier der ersten fünf Vereine spielen am Samstag in der Handball-Landesliga Mitte der Damen gegeneinander.
Fokus auf das Spitzenspiel: Goldsteins Trainer Jens Wagner im Gespräch mit Nicole Fäth. Foto: Marcel Lorenz Fokus auf das Spitzenspiel: Goldsteins Trainer Jens Wagner im Gespräch mit Nicole Fäth.
Main-Taunus. 

Um 15 Uhr erwartet Tabellenführer HSG Wiesbaden, der bisher erst eines seiner 14 Spiele verloren hat, in der Sporthalle am Elsässer Platz die Drittplatzierte TSG Eddersheim II, die derzeit fünf Punkte hinter dem Spitzenreiter liegt. Zwei Stunden später erwartet in der Carl-von-Weinberg-Schule die HSG Goldstein/Schwanheim als Fünfte den Tabellenzweiten FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II.

Sollten Eddersheim II und Goldstein/Schwanheim gewinnen, würde die Tabellenspitze ganz eng zusammenrücken. Vorfreude herrscht bei Jens Wagner, Trainer der HSG Goldstein/Schwanheim. Er hat bisher seine derzeit beste Besetzung zur Verfügung: „Wir freuen uns auf das Spiel, denn ich spiele lieber solche Spiele, in der spielerisch starke Mannschaften mit Tempo und Risikobereitschaft agieren und richtig Handball spielen. Wir müssen 60 Minuten Vollgas geben. Das Tempo in dieser Begegnung wird entsprechend hoch sein.“

Im Hinspiel hatten die Goldsteinerinnen eine verdiente Niederlage bezogen, die für Wagner deutlicher wirkte als das Resultat von 25:27. „Die hatten ein tolles Spiel gemacht. Mit Lilly König, Greta Bucher und Pia Özer haben sie gute Handballerinnen in ihren Reihen“, zeigt Wagner Respekt vor dem Gegner, „sie stehen nicht zu Unrecht auf dem zweiten Platz“. Er weiß aber auch: „Es wird sich zeigen, wie die Spielerinnen die Mehrfachbelastung aus 3. Liga, Landesliga und Jugend verkraften. Wir wollen unsere Stärken ausspielen und oben dranbleiben.“

„Das leichteste Spiel“

Für Henry Kaufmann, Trainer der TSG Eddersheim II, ist die Partie beim Tabellenführer HSG Wiesbaden „das leichteste Spiel im Jahr“: „Wir haben dort nichts zu verlieren.“ Auf der anderen Seite würde der Trainer zu gerne seine Serie von sieben ungeschlagenen Partien ausbauen: „Anfang November haben wir in Dutenhofen verloren. Für uns war der Sieg gegen Goldstein/Schwanheim ein kleiner Meilenstein, weil wir das zum ersten Mal geschafft haben.“ Für seine Mannschaft wird es wichtig sein, die Rückraumspielerinnen Annika Hermenau und Magda Werer in den Griff zu bekommen.

Ein gutes Spiel hatten die Eddersheimerinnen trotz der 27:31-Niederlage gegen Wiesbaden in eigener Halle gemacht. „Wir haben das Spiel lange ausgeglichen gehalten“, erinnert sich Kaufmann. Sein Problem: Mit Sarah Bauer, Annika Breitenfelder und Judith Büttner sind seine Neuzugänge verletzt. Während Breitenfelder in Kürze wieder in den Kader kommen wird, werden Bauer und Büttner kein Spiel mehr in dieser Saison machen können. „In der vergangenen Saison haben wir ohne sie auch in Wiesbaden unentschieden gespielt“, macht Kaufmann seinem Team Mut.

(vho)

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