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Tischtennis-Regionalliga: TuS Kriftel: Viele neue Erfahrungen

Auf ein spannendes Jahr blicken die Tischtennisspieler der TuS Kriftel zurück.
Gute Stimmung beim Aufsteiger-Team der TuS Kriftel: Mathias Stockhofe, Björn Fröhlich Wagenbach, Tobias Schneider, Ingo Voss, Christian Schneider, Martin Schlicht (von links). Gute Stimmung beim Aufsteiger-Team der TuS Kriftel: Mathias Stockhofe, Björn Fröhlich Wagenbach, Tobias Schneider, Ingo Voss, Christian Schneider, Martin Schlicht (von links).
Kriftel. 

Die TuS Kriftel hat die erste Halbserie in der Tischtennis-Regionalliga West hinter sich gebracht.

Mit der Meisterschaft in der Oberliga Hessen war der Aufstieg in die Regionalliga verbunden. Die Mannschaft krönte damit eine überragende Saison, in der sie vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit begeisterte. „Es geht ein Kindheitstraum in Erfüllung“, zeigte sich Kriftels Mannschaftsführer Ingo Voss Ende April nach dem größten Erfolg der Tischtennisabteilung stolz und glücklich.

Klare Vorgaben

Dass es eine Klasse höher eine riesige Herausforderung für das Krifteler Sextett sein und es von Anfang gegen den Abstieg gehen würde, war allen Beteiligten klar. „Es gibt aber auch in der Regionalliga bestimmt das eine oder andere Spiel mit der Chance auf einen oder zwei Punkte“, erklärte Voss vor Saisonbeginn. Eine Klasse höher zählten die Krifteler natürlich auch auf ihren Teamspirit, der Sprung in die vierthöchste deutsche Spielklasse ist aber enorm. Vor allem, da der Aufsteiger keine Veränderungen an seiner Aufstellung vorgenommen hatte. „Wir wollen das in der Formation ausprobieren. Das haben sich die Spieler gewünscht und auch verdient“, stellte Abteilungsleiter Stefan Schörner bereits nach dem Oberliga-Titelgewinn im April klar.

Toller Start gegen Favorit

Bereits das erste Saisonspiel beim späteren Herbstmeister TTC Champions Düsseldorf war jedoch eine Begegnung, aus der die Krifteler Selbstvertrauen ziehen konnten. Es war trotz der 4:9-Niederlage eine sehr achtbare Vorstellung des Klassendebütanten aus dem Main-Taunus-Kreis, die auch der Gegner respektierte. Und es entstand der Eindruck, dass dieser Auftakt den Kriftelern trotz des Ergebnisses Spaß gemacht hatte. Und das war es nämlich auch, was sich die Akteure des Aufsteigers vorgenommen hatten. „Wir wollen uns keinen Druck machen und die Saison genießen“, erklärte Ingo Voss vor Saisonbeginn. Aus dem Düsseldorf-Spiel blieb auch der Fünfsatz-Erfolg von Spitzenspieler Björn Fröhlich Wagenbach gegen den ehemaligen Weltklassespieler Evgueni Chtchetinine in Erinnerung. Es war nur eine von zwei Einzelniederlagen des Weißrussen in der Hinrunde. Auch in einem weiteren Spiel zeigte Fröhlich Wagenbach, der es in der Hinserie zu einer Einzelbilanz von 5:13 Spielen brachte und mit Doppelpartner Mathias Stockhofe mit 7:4-Siegen sogar eine positive Bilanz aufweist, seine Extraklasse. Denn beim unglücklichen 7:9 gegen den hessischen Mitkonkurrenten TTV Stadtallendorf behielt er im Einzel eine weiße Weste, als er neben Marco Grohmann auch den starken Polen Patryk Jendrzejewski bezwang. Somit konnte Fröhlich Wagenbach neben dem besten (Chtchetinine) auch den drittbesten Hinrunden-Akteur der Liga (Jendrzejewski) bezwingen.

Mannschaftsführer Ingo Voss.
Mannschaftsführer Ingo Voss: „Die Stimmung ist ...

Vor dem Rückrundenauftakt stellte sich Kriftels Teamkapitän Ingo Voss noch den Fragen von HK-Mitarbeiter Oliver Blankenstein.

clearing

Ansonsten zeigte sich in der Hinrunde, dass den Kriftelern oftmals nur ein Quäntchen gefehlt hatte. Gerade in den Partien in Süchteln (7:9), gegen Langenselbold (5:9) und Altena (5:9) war neben der angesprochenen Begegnung gegen Stadtallendorf (7:9) mehr drin. Da die TuS Kriftel aber in diesen Partien knapp den Kürzeren zog, blieben die beiden Zähler aus dem Spiel gegen Fehlheim (9:6) die einzigen Zähler des ersten Saisonabschnitts.

Chancen nicht genutzt

Die Chance auf den Klassenverbleib ist – aufgrund der bereits fünf Punkte Rückstand zum Relegationsrang – auf ein Minimum geschrumpft. Eine große Überraschung ist es mit Sicherheit nicht, dass Kriftel am Tabellenende steht. Das Team war von Beginn an der große Außenseiter der Liga. Es ist aber wirklich schade, dass die Mannschaft die durchaus vorhandenen Möglichkeiten nicht nutzen konnte. Das Team wird neben Fröhlich Wagenbach durch Mathias Stockhofe (2:16 Spiele), Christian Schneider (4:12), Tobias Schneider (5:8), Ingo Voss (4:7) und Martin Schlicht (8:4) komplettiert. Überzeugen konnte in seinen Auftritten als Ersatzspieler der Jugendliche Usamah Latif, der in den beiden Spielen gegen Fehlheim und Stadtallendorf unbesiegt (4:0) blieb und sich durch die Leistung für weitere Einsätze empfehlen konnte.

Für die TuS Kriftel geht es am Sonntag, 14. Januar, weiter. An diesem Tag erwartet man um 14 Uhr den Tabellenzweiten TTC Vernich in der Weingartenhalle.

(bla)

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