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Tischtennis-Regionalliga West: TuS Kriftel verliert nach 2:0-Satzführung beide Doppel

Nach dem Punktgewinn gegen den TTC Vernich in der Regionalliga West hatten die Tischtennis-Spieler der TuS Kriftel vor dem Spiel gegen den ASV Einigkeit Süchteln Hoffnung geschöpft, eine Überraschung zu schaffen. Doch es kam mal wieder anders.
Sorgte für den einzigen Krifteler Punktgewinn: Martin Schlicht. Foto: Marcel Lorenz Sorgte für den einzigen Krifteler Punktgewinn: Martin Schlicht.
Kriftel. 

Das war deutlich: Die TuS Kriftel musste in der zweiten Rückrundenbegegnung gegen den ASV Einigkeit Süchteln Lehrgeld bezahlen und war beim 1:9 chancenlos. Mit 3:19 Punkten rangiert der Aufsteiger in der Regionalliga West auf dem letzten Platz, der Rückstand zum Vorletzten Fehlheim (7:15) vergrößerte sich sogar, da der hessische Konkurrent einen Tag zuvor den ASV Süchteln besiegen konnte.

Nach dem geglückten Auftakt der zweiten Halbserie durch das 8:8 gegen Vernich drei Wochen zuvor rechnete sich Kriftel – auch da die Mannschaft im Hinspiel nur knapp mit 7:9 den Kürzeren gezogen hatte – durchaus etwas aus. „Wir haben gute Voraussetzungen, Süchteln Paroli zu bieten, vor allem weil wir in der heimischen Halle aufspielen und wir dort bekanntlich auch schwerer zu schlagen sind“, hatte der Krifteler Mannschaftsführer Ingo Voss vor der Begegnung erklärt.

Der Start machte den Hoffnungen der Krifteler aber einen Strich durch die Rechnung. Dabei schien der Gastgeber zunächst nicht chancenlos zu sein, denn sowohl Fröhlich Wagenbach/Stockhofe (gegen Fischer/Bovians), als auch Schneider/Schneider (gegen Halcour/Heisse) gingen in den ersten Doppeln mit 2:0 nach Sätzen in Führung. Um so größer war die Ernüchterung, als diese beiden Doppel jeweils noch an die Gäste gingen – und im Anschluss auch Schlicht/Voss ihren Gegnern nach einem 0:3 zum Sieg gratulieren mussten.

Im Spitzenpaarkreuz waren wie im Hinspiel die Westfalen durch Halcour und Heisse zu stark, Mathias Stockhofe kam gegen Halcour beim 6:11, 8:11, 15:13, 9:11 immerhin noch zu einem Satzgewinn. Spätestens nun war der Rückstand für den Außenseiter mit 0:5 fast aussichtslos.

Entscheidender Unterschied zur engen Partie im vergangenen September war, dass diesmal Tobias und Christian Schneider im mittleren Paarkreuz zu keinem Spielgewinn kamen. Im Hinspiel konnten die Brüder drei von vier Einzeln für sich entscheiden, das gelang diesmal nicht. Tobias Schneider verlor gegen Küppers mit 1:3, Christian Schneider gegen Fischer mit 2:3 und 8:11 im fünften Durchgang. Das Glück war diesmal auch nicht auf der Seite der TuS Kriftel, die dann beim Stand von 0:7 durch Martin Schlicht – er holte beim 5:11, 8:11, 11:9, 11:6, 11:4 gegen Bovians einen 0:2-Satzrückstand auf – zum Ehrenpunkt kam.

Für die Wende kam dieser Punkt erwartungsgemäß zu spät. Voss gegen Konzer sowie Fröhlich Wagenbach gegen Halcour waren in den letzten Einzeln – jeweils in vier Sätzen – unterlegen, nach zweidreiviertel Stunden war das (zu) deutliche 1:9 besiegelt.

Ingo Voss war nach dem Spiel bedient und sah in dem missglückten Start in den Doppeln den Grund für die deutliche Niederlage. „Wenn wir 0:3 nach den Doppeln hinten liegen, sieht es für uns in der Regionalliga natürlich schlecht aus“, erklärte der frustrierte Voss, der betont, dass sich der Außenseiter gegen Süchteln auf jeden Fall etwas ausgerechnet hatte.

Der Spitzenreiter kommt

Die nächste Partie – ebenfalls in eigener Halle – steht bereits am kommenden Samstag (10. Februar, 18 Uhr) auf dem Programm. Es ist ein wahres Highlight, denn mit dem TTC Champions Düsseldorf kommt der Spitzenreiter nach Kriftel. Angeführt wird der Verein aus der Landeshauptstadt vom ehemaligen Weltklassespieler Evgueni Chtchetinine. Den Abwehrspieler konnte Björn Fröhlich Wagenbach sensationell in der Hinrunde besiegen. Es wird spannend, ob dem Weißrussen die Revanche gelingt.

TuS Kriftel: Björn Fröhlich Wagenbach, Mathias Stockhofe, Tobias Schneider, Christian Schneider, Martin Schlicht (1), Ingo Voss, Fröhlich Wagenbach/Stockhofe, Schneider/Schneider, Schlicht/Voss .

(bla)

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