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Fußball: Usai sucht neue Herausforderung

Nach sechs erfolgreichen Jahren erfolgte beim FV Neuenhain Ende Mai die Trennung von Trainer Marco Usai.
Marco Usai. Foto: Marcel Lorenz Marco Usai.
Neuenhain. 

Zu Beginn des Jahres 2012 war Usai durch einen Wohnortwechsel in den Bad Sodener Stadtteil gekommen und hatte beim damaligen Fußball-B-Ligisten den Trainerposten übernommen.

Am Ende der Saison 12/13 stand als Dritter in der Tabelle der Aufstieg in die A-Liga zu Buche. Dort folgte der sofortige Aufstieg in die Kreisoberliga. Allerdings gelang dies wieder nicht mit einer Meisterschaft, sondern über die Relegation gegen den FC Marxheim. Dies wiederholte sich mit dem dritten Aufstieg unter Usai in die Gruppenliga, der im Spieljahr 2015/16 über die Aufstiegsspiele gegen den SV Elz glückte.

In der ersten Saison konnte sich die Mannschaft noch vor dem Abstieg retten, Ende Mai dieses Jahres war dieser dann aber nicht zu vermeiden. „Unsere Spielerdecke war einfach zu dünn, da wir aus verschiedenen Gründen keine Reserve mehr stellen konnten. Ich selbst musste mich mit meinen über 40 Jahren oft noch selbst einwechseln. Zudem war die Aufgabe insgesamt für den Verein nur schwer zu bewältigen, da fehlte es am Gesamtpersonal. Da wurde mir dann vom Vorstand mitgeteilt, dass Thomas Gräf mein Amt übernehmen wird. Ich scheide aber keineswegs im Groll, es war eine tolle Zeit für uns alle“, blickt der 1974 in Rödelheim geborene Usai zurück.

Als Schüler hatte er beim FC Rödelheim mit dem Fußball begonnen und wechselte in der B-Jugend zur SG Hoechst. Seine erfolgreichste Zeit im aktiven Bereich erlebte Usai zuvor bei Italia Frankfurt, einem damals stark aufstrebenden Verein, der später aber wieder in der Versenkung verschwand.

Nachdem Marco Usai beim FV Neuenhain eine umfangreiche Jugendabteilung mit einigen Mitstreitern wie dem Vorsitzenden Michael Prager aufgebaut hatte, stellten sich auch in diesem Bereich Erfolge ein. Zudem wird unter seinem Mitwirken in jedem Jahr ein Internationales Turnier für F-Junioren in Neuenhain veranstaltet. Bereits seit einem Jahr hat Usai nun aber seine Tätigkeiten im Jugendbereich bei einem anderen Verein aufgenommen. „Bei der Spvgg. Oberrad haben wir mit dem Installieren eines Leistungszentrums eine Koordination mit Eintracht Frankfurt aufgebaut. Wir fördern in spezieller Weise dort vor allem die jüngeren Jahrgänge, um sie dann an den Bundesligisten heranzuführen. Dies erfordert einen sehr umfangreichen Zeitaufwand, den ich in den nächsten Jahren gerne auf mich nehme“, gibt Usai als seine neue Aufgabe kund.

Dafür wird er Anfang des kommenden Jahres den Trainer-A-Schein erwerben. „Davor möchte ich gerne einige Zeit im Ausland hospitieren. Am liebsten wäre mir dies bei Manchester City, dahin besteht wegen der Jugendturniere schon ein Kontakt. Ich hoffe, dass dies klappen kann“, wünscht er sich. Bleibt zu hoffen, dass sich für Marco Usai alle diese Ziele umsetzen lassen. Den Ehrgeiz dazu hat er, das ist jedem seiner Worte zu entnehmen.

(kbe)

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