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FSG: Vortaunus baut ein neues Team auf

Die Verantwortlichen der FSG Vortaunus lassen sich von ihrem Weg nicht abbringen, auf die Jugend zu setzen.
Pia Özer, Greta Bucher, Hannah Kohnagel und Lilly König (von links) jubeln. Bis auf Kohnagel zieht es die Sodener Talente zu Drittligisten. Foto: Marcel Lorenz Pia Özer, Greta Bucher, Hannah Kohnagel und Lilly König (von links) jubeln. Bis auf Kohnagel zieht es die Sodener Talente zu Drittligisten.
Main-Taunus. 

„Klar tut das weh. Aber das Leben geht weiter“, sagte Rainer Mies, Abteilungsleiter der Handballer der TG Bad Soden und Sprecher der FSG Vortaunus. Während für ihn die Abgänge von Lilly König (TSG Eddersheim), Katharina Löbrich und Berit Mies (beide TSG Oberursel) in Ordnung gegangen waren, da von den Spielerinnen immer offen kommuniziert worden war, hat ihn der Verlust von Pia Özer, Greta Bucher und Sophie Löbig doch härter getroffen.

Kein Zweitspielrecht

„Sie hatten bei uns zugesagt, waren bei uns für das Modell vorgesehen, in die Kooperation mit Kriftel einzusteigen“, berichtete Mies, „sie sind dann dem Anwerben der TSG Ober-Eschbach erlegen und haben nun den Schritt vollzogen. Unter diesen Umständen wird es für sie aber kein Zweitspielrecht bei der A-Jugend der WJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt geben“.

Mies bleibt bei seiner Einstellung: „Ich halte den Schritt zu dieser Kooperation weiterhin für richtig.“ Er möchte aber keine weitere Verbindung mehr zu dem anderen Partner. „Die Mannschaft hätte sich zusammen viel erarbeiten können“, bedauert er den Schritt der Spielerinnen, den Verein zu verlassen, „so werden wir zu einem Ausbildungsverein. Schade, dass andere Vereine diesen Weg nicht gehen“.

Der Bad Sodener Abteilungsleiter bleibt optimistisch, dass die FSG Vortaunus eine Mannschaft stellen kann. „Wir hatten während der Runde bereits einen Neuzugang, als Marianne Vidovic zur Mannschaft stieß. Sie ist 37, hat aber wieder angefangen und die letzten Spiele schon mitgewirkt. Sie hat früher in der 1. Liga in Bosnien gespielt und hat bei uns gezeigt, dass sie eine Mannschaft führen kann“. Dennoch betont Mies, dass die FSG Vortaunus eine junge Mannschaft bleiben wird. Trainerin bleibt Alisa Stickl. Ende des Monats will Mies den Kader komplett haben. „Wir sind noch am Schauen, wie wir uns aufstellen“, erklärt der Abteilungsleiter, „es ist aber noch zu früh, um Statements abzugeben“.

Mies setzt weiterhin auf das angedachte Modell der FSG Vortaunus mit der TuS Kriftel. „Die Zusammenarbeit macht dennoch langfristig Sinn“, erklärt er, „wir brauchen einen Partner, der selbst eine Basis hat, um dann daraus den Kleister anzurühren“.

Mayra Janssen bleibt

Auch bei der TuS Kriftel bricht angesichts der Wechsel keine Panik aus. „Ursprünglich ist es ja geplant gewesen, dass das ganze Projekt langfristig auf die Zukunft ausgerichtet wird“, erklärt Kriftels Damentrainer Christian Albat, „sicher war es anders geplant gewesen und man muss darüber noch mal reden. Aber wir sollten aus meiner Sicht daran festhalten“.

Eine positive Meldung hat er immerhin parat: Mayra Janssen wird weiter für die TuS Kriftel spielen. „Sie hat bei uns zugesagt“, freut sich der Trainer. Bei Melanie Nickel gibt es noch keine Entscheidung. Die Torhüterin will erst einmal ihren Kreuzbandriss auskurieren. Die A-Jugend-Torhüterin Clara Frühauf kann mit der U 23-Regel in beiden Aktiven-Mannschaften zum Einsatz kommen, doch sucht Albat noch nach einer Torhüterin.

(vho)

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