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Handball: Wieder muss im Kreis gezittert werden

Von So langsam können die Handball-Vereine wieder den Rechenschieber herausholen, wenn sie schauen wollen, ob sie etwas mit dem Abstieg zu tun haben.
In Bedrängnis: Kim Koerber (rechts, gegen die Birkenauerin Ronja Schwab) kann mit dem Klassenverbleib den Kriftelerinnen und weiteren heimischen Teams helfen. Foto: Marcel Lorenz In Bedrängnis: Kim Koerber (rechts, gegen die Birkenauerin Ronja Schwab) kann mit dem Klassenverbleib den Kriftelerinnen und weiteren heimischen Teams helfen.
Main-Taunus. 

Erster Anhaltspunkt für die Anzahl der heimischen Absteiger in den hiesigen Ligen ist die Dritte Liga. Dadurch, dass die HBL (Handball-Ligaverband) bestimmt hat, dass es weniger Absteiger aus den ersten Ligen geben soll und dementsprechend wenige Aufsteiger, um Planungssicherheit für die Vereine zu bekommen, sinkt diese nun in den Klassen auf Landesebene.

In den 3. Ligen bei den Männern ist Hessen komplett in der Ost-Gruppe vertreten. Dort stehen derzeit der TV Gelnhausen und die SG Bruchköbel auf dem dritt- und vorletzten Platz. Dies könnte zur Folge haben, dass beide Mannschaften absteigen. Zum einen haben sie die vor sich stehenden Vereine in Reichweite, zum anderen ist bereits eine Relegations-Runde festgelegt, in der die Drittletzten zumindest schon einmal einen Nicht-Absteiger ermitteln können. Ob es noch mehr werden, wird sich Anfang Mai weisen, wenn alle Anwärter für die 3. Liga ihre Unterlagen eingereicht haben. Dementsprechend ergibt sich daraus für die Oberliga, dass im günstigsten Fall – bei keinem Absteiger aus der 3. Liga nur zwei Mannschaften aus der Oberliga absteigen, bei zwei Drittliga-Absteigern sind es vier. Auch die Handballer der TSG Münster kennen diese Zahlen und werden alles Erdenkliche tun, um noch nach oben zu klettern und ganz sicher zu sein.

Schaut man sich die hinteren Plätze der Oberliga mit Blick auf die Landesliga Mitte an, so sieht man, dass neben der TSG Münster auch der TV Hüttenberg II und die HSG Wiesbaden gefährdet sind. Auf den letzten beiden Plätzen dürfte sich nichts ändern, da werden die nordhessischen Vertreter TSV Vellmar und der Hünfelder SV nicht wegkommen. So wird es also im schlimmsten Fall zwei Absteiger in die Landesliga Mitte geben.

Daraus ergibt sich die Situation, dass aus der Landesliga vier Mannschaften absteigen können, im besten Fall sind es zwei, da neben den beiden Meistern aus den Bezirken Wiesbaden/Frankfurt wieder ein dritter Aufsteiger im Duell der beiden Zweitplatzierten ermittelt wird. Interessant wird dies vor allem für den derzeitig Neunten TSG Eppstein, den Elften TV Petterweil und den 13. TSG Eddersheim, zumal die HSG Wiesbaden II durch ihren Rückzug als erster Absteiger feststeht.

Dies wiederum hat Folgen für die Bezirks-Oberliga Wiesbaden/Frankfurt. Läuft es ganz schlecht und alle vier Absteiger kommen aus dem heimischen Bezirk, kann es bei nur einem Aufsteiger in die Landesliga fünf Absteiger geben. Im besten Fall – sollte nur Wiesbaden II absteigen oder es Eddersheim erwischen und auch der Zweite in die Landesliga aufsteigen, wäre es nur ein Absteiger. Mit den gleichen Möglichkeiten wie in der Bezirks-Oberliga geht es bis in die Bezirksliga B weiter.

Von Kriftel hängt viel ab

Bei den Damen sieht es derzeit in der 3. Liga Ost nicht gut für die TuS Kriftel aus, die als Absteiger wieder in die Oberliga zurückkehren würde. Sollten es die Kriftelerinnen noch schaffen, würden aus der Oberliga nur zwei Mannschaften absteigen, kehrt Kriftel zurück, wären es drei. Damit wäre neben der abgeschlagenen HSG Eibelshausen/Ewersbach auch die HSG Wettenberg gefährdet. Somit könnte es aus der Landesliga Mitte entweder drei Absteiger geben, wenn es nur Eibelshausen erwischt, oder vier, wenn Wettenberg dazukommt.

Für die Bezirks-Oberliga ergibt sich folgende Lage. Der TV Idstein und die FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel, die wegen fehlender Schiedsrichter noch zwei Punkte abgezogen bekommt, müssen um den Klassenverbleib in der Landesliga kämpfen. Sollten es beide heimischen Teams in der Landesliga schaffen, könnten alle Teams in der Bezirks-Oberliga bleiben, wenn beide Bezirks-Oberligisten den Aufstieg schaffen. Sonst wird es zwischen einen und drei Absteiger geben. Dies setzt sich in der Bezirksliga A fort.

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