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Volleyball: „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“

Von Nächste Pleite für die Zweitliga-Volleyballerinnen der TG Bad Soden: Vor heimischer Kulisse unterlag das Schlusslicht den Roten Raben Vilsbiburg glatt mit 0:3.
Es lief bei ihrem Team nicht viel zusammen: Marlen Muschter von der TG Bad Soden. Foto: Marcel Lorenz Es lief bei ihrem Team nicht viel zusammen: Marlen Muschter von der TG Bad Soden.
Bad Soden. 

Der Abstand zum rettenden Ufer wird immer größer. Der MTV Stuttgart II unterlag am Samstag dem SV Lohhof mit 0:3 und liegt als Drittletzter schon sechs Punkte vor der TG Bad Soden. Der Vorletzte VCO Dresden kann als Internats-Mannschaft nicht absteigen. Umso wichtiger wird die kommende Partie für die Bad Sodenerinnen – ausgerechnet in Stuttgart.

Um im Kellerduell in der kommenden Woche aber endlich wieder zu punkten, müssen sich die Bad Sodenerinnen allerdings steigern. Gegen Vilsbiburg II unterliefen den Gastgeberinnen einfach zu viele Fehler. Die Partie begann schon mit vier Aufschlagfehlern in Folge der Bad Sodenerinnen. Insgesamt zeigte das Team von Stefan Bräuer gegen den Favoriten zu viel Respekt. Vilsbiburg setzte sich schnell ab, bis auf 14:17 kam Bad Soden noch einmal heran. Dann entschieden die Gäste den ersten Satz mit 25:19 für sich.

Im zweiten Abschnitt blieb die TG Bad Soden bis zum 6:8 dran, dann zog Vilsbiburg unaufhaltsam davon. Das 25:15 bedeute die 2:0-Satzführung der Gäste.

Im dritten Durchgang hielt Bad Soden zumindest bis zum 8:9 dagegen. Die nächsten vier Punkte gingen aber allesamt an den Gast, die Partie war entscheiden. Am Ende setzten sich die Roten Raben Vilsbiburg II erneut mit 25:15 durch und feierten den klaren 3:0-Auswärtssieg.

„Das waren in Lohhof und heute zwei harte Niederlagen. Schade, dass wir so verkrampfen. Daran müssen wir arbeiten“, sagte Pamela Blazek nach der erneuten Niederlage. Drei Pleiten im neuen Jahr lassen die TG Bad Soden immer weiter in Richtung Abstieg taumeln. Dementsprechend gedämpft war die Stimmung im Lager der Bad Sodenerinnen. Zumindest zeigte die Mannschaft Moral und kämpfte bis zum letzten Ball.

Trainer Stefan Bräuer monierte vor allem die schwachen Angaben gegen Vilsbiburg. „Unsere Spiele haben derzeit nichts mit der Trainingsleistung zu tun. Uns fehlt die Waffe Aufschlag. Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis. Jeder denkt zu viel, und wir verlieren die Lockerheit“, sagte der Trainer. Die kommende Partie gegen Stuttgart wird im Kampf um den weiterhin möglichen Klassenverbleib also richtungweisend. Stefan Bräuer weiter: „Wir geben nicht auf. In Stuttgart geht es um die Wurst. Noch ist alles drin.“

TG Bad Soden: Pamela Blazek, Fiona Dittmann, Pauline Schultz, Eva Hoffemann, Anna Kunstmann, Sophia Beutel, Marlen Muschter, Leonie Meusel, Hannah Hattemer, Angelina Schatz, Merle Bouwer, Vanessa Stricker.

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