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Fußball: „Zu große Qualitätsunterschiede“

Trotz eines torlosen Halbzeitergebnisses unterlag die vor einem Umbruch stehende Viktoria Kelsterbach in der Fußball-Verbandsliga am Ende noch klar mit 0:5 (0:0) gegen die TuS Dietkirchen.
Aller Einsatz der Kelsterbacher wie hier von Alexander Müller (links, gegen den Dietkirchener Patrick Schmitt) half nicht. Am Ende fiel die Niederlage des Absteigers doch sehr deutlich aus. Foto: Marcel Lorenz Aller Einsatz der Kelsterbacher wie hier von Alexander Müller (links, gegen den Dietkirchener Patrick Schmitt) half nicht. Am Ende fiel die Niederlage des Absteigers doch sehr deutlich aus.
Kelsterbach. 

Personell sieht es bei der Viktoria schon seit Wochen nicht mehr rosig aus, so dass auch am Samstagnachmittag einige Akteure aus der Zweiten Mannschaft zum Zug kamen. „Wir wollten auch den Jungs, die sich hier wochenlang für beide Mannschaften opfern, ein bisschen Spielzeit geben. Das haben sie sich auch verdient“, erklärte der spielende Co-Trainer Dominic Machado, der sich zur neuen Saison komplett auf die Trainer-Position bei Alemannia Nied in der Kreisoberliga konzentrieren wird.

In der ersten Halbzeit hielt der Absteiger noch recht gut mit, obwohl die Gäste durch ihre Qualität mehr vom Spiel hatten. Da sich auf beiden Seiten nichts Nennenswertes ergab, rückte die folgende Halbzeit in den Fokus, in der Schiedsrichter Dennis Becher, der einen unglücklichen Tag erwischte, gleich dreimal auf den Punkt für die Gäste zeigte. Der frühe erste Treffer im zweiten Durchgang resultierte rein sportlich aus der geballten Offensiv-Power von Dietkirchen, das einen Ballverlust der Kelsterbacher zum Konter nutzte und über wenige Stationen seinen besten Torschützen Zuckrigl in Szene setzten, der problemlos zur Führung traf (51.). Zehn Minuten später war die Partie durch das 2:0 von Leukel (62.) bereits entschieden. „Danach sind wir komplett zusammengebrochen, hatten aber auch wenig Optionen zum Reagieren“, erklärte Machado den Leistungsabfall. Nach einem Foulspiel von Müller kam Rademacher in der 68. Minute per Strafstoß zum 3:0, ehe acht Minuten später der nächste Pfiff ertönte. Roger Martinez verursachte dieses Mal den Elfmeter, den Dankof zum 4:0 nutzte (76.). Zwei Minuten vor Schluss ertönte abermals der Pfiff des Unparteiischen, zum Unmut von Machado, der dieser möglichen Fehlentscheidung bei dem Spielstand keine große Bedeutung gab. „Das waren definitiv zu große Qualitätsunterschiede. Dietkirchen macht das schon richtig gut“, musste er neidlos anerkennen.

Viktoria Kelsterbach: Akatsuka – Borges, Wada, Kabbouz (60. Manousaridis), Gonzalez – Naimi – Müller (69. Lemghili), Machado, Roger Martinez, Pereira – Ballarin (69. Thole). Tore: 0:1 Zuckrigl (51.), 0:2 Leukel (62.), 0:3 Rademacher (68.), 0:4 Dankof (76.), 0:5 Schmitt (88./alle Foulelfmeter).

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