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Handball-Bezirksoberliga der Herren: „Wochen der Wahrheit“ für zwei Teams

(Symbolbild) (Symbolbild)
Main-Taunus. 

Wer hätte das gedacht: Die TSG Eddersheim verliert zu Hause im Derby gegen Münster II zum ersten Mal überhaupt (26:27) und auch die TGS Langenhain verschenkt bei Schlusslicht Holzheim II einen Sieg (27:27). Der Aufstand der „Kellerkinder“ machte den arrivierten Teams in der Handball-Bezirksoberliga der Herren am 20. Spieltag zu schaffen.

Mit diesen Vorzeichen kommt es nun für Thomas Scherer und seinen Eddersheimern zu den „Wochen der Wahrheit“. Am Sonntag (16 Uhr) fährt die TSG nach Hofheim und trifft dort in der Wilhelm-Busch-Sporthalle auf Gastgeber Langenhain. „Auch für uns ist es die letzte Chance“, stellt Kai Zapototschny vor dem Duell Dritter gegen Erster klar. Anders als der kommende Gegner, hat die TGS aber ein vermeintlich leichteres Restprogramm. Eddersheim muss übermorgen den schweren Gang nach Langenhain antreten und erwartet in der Folgewoche den Zweiten Eppstein zum nächsten Spitzenspiel. All das kommt für Thomas Scherer zu einem ungünstigen Zeitpunkt. „Wir hätten auch Anträge auf Verlegung stellen können, weil wir momentan vom Verletzungspech gebeutelt sind“, erklärt der Erfolgscoach, „wir haben aber als Mannschaft entschieden, dass wir das so durchziehen“.

Eine Entschuldigung für den schwachen Auftritt gegen Münster II soll der Verweis auf Kevin Pappisch, Lukas Maus, Marc Sacher als definitive Ausfälle sowie die Fragezeichen hinter Torwart Jobst Scheffer, René Morgenstern (beide Rücken), Christian Solbach (Bänderdehnung), Janis Bendix (Rekonvaleszent nach doppeltem Bänderriss) und Kevin Wyrwich (Kapselverletzung an der Hand) nicht sein. „Wir müssen uns da als Team rausziehen und schauen, dass wir auf die besondere Atmosphäre in der Langenhainer Halle richtig reagieren“, stellt Scherer klar. Für den Spitzenreiter geht es auch um eine gute Ausgangslage vor dem nächsten Top-Derby gegen Eppstein. „Wenn sie gegen uns verlieren, sind sie punktgleich“, weiß Zapototschny um die besondere Situation beim Gegner. Sein Team hat ebenfalls mit Personalproblemen zu kämpfen, präsentiert sich aber schon seit Wochen als geschlossene Einheit. „Das Unentschieden gegen Holzheim ist abgehakt“, möchte der Heimtrainer nicht mehr an die kurz vor Schluss verschenkte Drei-Tore-Führung denken, „wir freuen uns jetzt auf das Spitzenspiel gegen Eddersheim“. Weil auch Thomas Scherer betont, dass sein Team sich unter der Woche von der Premieren-Niederlage erholt hat, starke Trainingsleistungen zeigte und heiß auf das Langenhain-Spiel ist, darf von einem würdigen Topspiel und einem echten Derby ausgegangen werden.

(awo)
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