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Handball-Oberliga: Erste Saisonniederlage „kein Beinbruch“

Sie haben gesehen, dass sie mit einem der Großen der Liga mithalten können. Aber immer nur in Phasen. Am Ende reißt die Erfolgsserie.
TSG Oberursels Jana Sellner (hinten) scheint es schon zu ahnen: Fabienne Wamser trifft für WBW. Foto: Uwe Kramer TSG Oberursels Jana Sellner (hinten) scheint es schon zu ahnen: Fabienne Wamser trifft für WBW.
Braunshardt. 

Die Serie ist gerissen. Nach vier Siegen mussten die Handballerinnen der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden die erste Niederlage in der Oberliga hinnehmen. Nicht die beste Leistung abrufend, hatten sie im Gipfeltreffen gegen den souverän aufspielenden Drittliga-Absteiger TSG Oberursel mit 20:25 (10:12) das Nachsehen und mussten ihm die Tabellenführung abtreten.

„Aber das ist absolut kein Beinbruch“, betont Trainerin Jackie Johnson, „in der ersten Halbzeit haben wir ja gesehen, dass wir nach großem Rückstand zurückkommen und auch mit Oberursel mithalten können. Allerdings dürfen wir nicht so eine Berg- und-Talfahrt hinlegen, sondern müssen über 60 Minuten konstanter spielen.“

Vor mehr als 200 Zuschauern in der Braunshardter Sporthalle erwischten die Gastgeberinnen keinen guten Start. Zu nervös, in der Abwehr nicht richtig zupackend, im Angriff harmlos, viele technische Fehler: Keine fünf Minuten waren gespielt, da lagen sie schon 0:5 hinten. Dann fasste sich Nadine Eilers ein Herz, traf aus dem Rückraum zum 1:5, kurz darauf auch zum 2:5. Über 4:7 und 6:8 kämpften sich die WBW-Frauen auf 8:9 heran. Dann stellte Celina Schwarzkopf aus dem Rückraum erstmals den umjubelten Ausgleich her (10:10/24.). Man schien auf Augenhöhe mit dem Titelfavoriten.

Anstatt nachzulegen, fingen sich die Gastgeberinnen jedoch bis zur Pause noch das 10:12 ein. „Und dann fing die zweite Halbzeit wie die erste an“, bedauerte Keeperin Kerstin Avemarie und sah ihr Team wieder nervös und zu inkonsequent mit 11:17 (37.) ins Hintertreffen geraten. Durch Tore von Fabienne Wamser, Annika Bork, Laura Himmelheber und Nathalie Pfingstgräf, die nach ihrer Rippenverletzung doch auflaufen konnte, hatten die Gastgeberinnen zwar noch einmal auf 15:19 (43.) verkürzt. Aber erneut ließen sie dann gute Chancen ungenutzt, schlossen gegen die relativ kleine gegnerische Torfrau zu schwach ab oder trafen per Siebenmeter den Pfosten.

Als Oberursel wieder auf 22:16 (50.) erhöht hatte, war die erste Niederlage des Aufsteigers perfekt. Jackie Johnson: „Es hat einfach die Initialzündung gefehlt. Keine Spielerin hat konstant ihre Leistung gebracht. Jede hat sich Fehler erlaubt.“ Am meisten hakte es im Angriff, fand sie: „Da haben wir viel zu viel quer gespielt, sind nicht in die Tiefe gegangen und haben schlecht geworfen. Auf Außen gelangen uns nur vier Tore.“

Spielfilm: 0:5 (5.), 2:7, 4:7, 6:8, 8:9, 10:10, (10:12), 11:12, 11:18 (37.), 13:18, 15:19, 16:22, 17:24, 20:25.

WBW-Tore: Nadine Eilers (4), Celina Schwarzkopf (3), Patricia Becker (3), Nicole Hartweck (2), Susann Leibl (2), Nathalie Pfingstgräf (2/1), Fabienne Wamser, Annika Bork, Laura Himmelheber, Carina Schneider (1/1). abi

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