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Hessenliga: Hennig und Thomasberger wieder fit

Mit einem kampf- und willensstarken Kollektiv versucht Fußball-Hessenligist VfB Ginsheim bei Tabellenführer KSV Baunatal zu bestehen.
„Da geht’s lang“: VfB-Trainer Artur Lemm (re.) zeigt dem  genesenen Carsten Hennig die Richtung fürs Spiel beim KSV Baunatal an. Foto: Uwe Kramer „Da geht’s lang“: VfB-Trainer Artur Lemm (re.) zeigt dem genesenen Carsten Hennig die Richtung fürs Spiel beim KSV Baunatal an.
Ginsheim. 

Wie es nicht geht, das wissen die Hessenliga-Fußballer des VfB Ginsheim jetzt. Nach der unnötigen 2:4-Niederlage gegen Mitaufsteiger SC Waldgirmes, als sich Unerfahrenheit in haarsträubenden Fehlern äußerte, sagte Artur Lemm: „In Baunatal können wir so auf gar keinen Fall bestehen.“ Und damit der Trainer (im Gespann mit Carsten Hennig) da auch vollumfänglich verstanden wurde, wiederholte er die entscheidende Passage: „Auf gar keinen Fall.“ Am Sonntag geht es für den Aufsteiger also zum Vorjahresneunten KSV Baunatal. Die Nordhessen führen die Tabelle mit zwei Siegen an. Anpfiff im Parkstadion ist um 15 Uhr.

In dieser Trainingswoche hat sich der VfB vor allem mit Zweikampfverhalten beschäftigt, wie Hennig berichtet. Denn daran krankte das Ginsheimer Spiel am vergangenen Samstag. „Wir waren nicht eng genug an den Gegenspielern“, so der Spielertrainer. Überhaupt hätten die „Blau-Weißen“ Zweikampfsituationen „nicht so angenommen, wie das sein müsste“. In den Trainingseinheiten gestern und heute stünden taktische Feinheiten auf dem Programm. Dies auch deshalb, weil Hennig und Lemm darüber nachdenken, mit einer veränderten taktischen Ausrichtung in das Baunatal-Spiel zu gehen. Ob es so kommt und, falls ja, mit welcher Strategie der Neuling dem KSV begegnet, „müssen wir abwarten“, sagt Hennig, der die Mannschaft übermorgen alleine betreut (Lemm ist verhindert). Zuletzt versuchten die Ginsheimer mit ähnlich forschem Mittelfeld- oder gar Angriffspressing zum Erfolg zu gelangen, wie sie es schon seit Jahren praktizieren. Aber gegen Waldgirmes blieb’s aus genannten Gründen oft beim Versuch.

Personell zeichnet sich Entspannung ab. In der Innenverteidigung können wahrscheinlich sowohl Hennig als auch Maximilian Thomasberger, zuletzt wegen einer Oberschenkelzerrung beziehungsweise einer Knöchelverletzung ausgefallen, wieder spielen.

Kwiaton, Finger fehlen

Im defensiven zentralen Mittelfeld ist die Situation unverändert: Kamil Kwiaton muss wegen einer Rot-Sperre pausieren, Jörg Finger befindet sich auf zweimonatiger Sprachreise.

Der VfB trifft auf einen Gegner, der in der Hessenliga sozusagen zum Inventar gehört, sich von 2013 bis 2016 sogar in der Regionalliga hielt. Diese Erfahrung hat der KSV den Südhessen voraus. Nehmen wir die fünf Spieler, die die sieben Baunataler Saisontore geschossen haben, als Beispiel: Der dreimalige Torschütze Mirko Tanjic (30), ein wuchtiger, 1,92 Meter großer und 90 Kilo schwerer Stoßstürmer, kommt von Verbandsligist Bosporus Kassel, spielte zuvor aber jahrelang in Hessen- und Regionalliga. Solch hochklassige Erfahrung können auch Manuel Pforr und Nico Schrader vorweisen. Der Südkoreaner Chang-Dae Han und Jonas Springer wissen ebenfalls, wie es in Hessens Eliteklasse zugeht. Es mit solch gestandenen Hessenliga-Fußballern zu tun zu haben, ist für den VfB allerdings nichts Neues. „Von der Erfahrung wird uns in dieser Liga jede Mannschaft überlegen sein“, sagt Hennig: „Es hat auch fast jeder Hessenligist Einzelspieler in seinen Reihen, die problemlos in der Regionalliga spielen könnten.“ Diesen Nachteil müsse der VfB mit mannschaftlicher Geschlossenheit ausgleichen.

In Baunatal sieht Hennig sein Team in der Außenseiterrolle. Es gelte, die Leistung vom Auftaktspiel bei Viktoria Griesheim (1:1) zu wiederholen, möglichst eine Schippe draufzulegen: „Dann können wir vielleicht trotzdem punkten.“ dirk

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