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Fußball: Neustart mit einem Trainerduo

Nach dem Abstieg in die Kreisoberliga hat ein neues Trainerduo nun beim SV Geinsheim das Sagen.
Vereinsverbunden: Die neuen Geinsheimer Trainer Florian Auer (links) und Kim Ginkel. Foto: Uwe Kramer Vereinsverbunden: Die neuen Geinsheimer Trainer Florian Auer (links) und Kim Ginkel.
Geinsheim. 

Nach dem unerwarteten Abstieg aus der Gruppenliga Darmstadt sind die Fußballer der SV Geinsheim in der neuen Saison wieder in der Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau am Ball. Während lediglich Salvatore Misseri nicht mehr zur Verfügung steht, hat mit Florian Auer und Kim Ginkel ein neues Trainerduo die Verantwortung übernommen. Beide haben in den vergangenen Jahren bereits auf dem Spielfeld zusammen Erfolge errungen und sind in dieser Zeit auch Freunde geworden.

Nach nur einem Jahr als Spieler der SKV Büttelborn ist Ginkel dem Ruf seines Heimatvereines gefolgt und zurückgekehrt. Nach vier erfolgreichen Jahren im Trainerduo mit Tim Schicker, wo 2015 der Aufstieg in die Verbandsliga gelungen war, hatte er sich im Juni 2017 entschieden in Geinsheim die Traineraufgaben abzugeben. Nach der Trennung von Trainer Thorsten Lamers im vergangenen Frühjahr hatte er sich entschieden wieder bei seinem Heimatverein Verantwortung zu übernehmen: „Das ist eine Herzensangelegenheit.“ Für ihn war es auch kein Thema einen Rückzieher zu machen, als es zum Abstieg kam.

Auer trainierte zuletzt die Zweite Mannschaft und war bereits nach der Trennung von Lamers zusammen mit Axel Vonderschmitt für die Erste Mannschaft verantwortlich gewesen. Für beide spricht es für den Teamgeist, dass alle Leistungsträger dem Club treu geblieben sind und den Verein wieder nach oben führen wollen.

Ginkel hat klare Vorstellungen, wie er sich die neue Spielzeit vorstellt: „Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen.“ Damit hat der SV die gleichen Ambitionen wie rund die Hälfte der KOL-Teams in der neuen Saison. Um für dieses schwere Jahr gerüstet zu sein, hat sich das Trainerduo für eine verschärfte Vorbereitung entschieden. Denn Ginkel und Auer warnen davor, diese neue Spielklasse in den kommenden zehn Monaten zu unterschätzen. Da das eigene Team aber zusammengeblieben ist, sehen beide das Potenzial, dass man in der ersten Tabellenhälfte mitspielen kann. „Alle ziehen gut mit und ziehen das Programm durch“, lobt Ginkel die Vorbereitungsphase.

Neben Janik Coutu, Paul Weißmantel, Philipp von Aichberger aus der eigenen Jugend haben sich auch Kevin Lang (SKG Bickenbach), Nikolai Krimphove (Rot-Weiß Walldorf U19) sowie Marcel Hammann, nach einem Jahr bei Rot-Weiß Walldorf dem SV Geinsheim angeschlossen. Dagegen wird Torjäger Dominik Auer aus beruflichen und privaten Gründen kürzertreten. Trotzdem sieht das Trainerduo die Mannschaft gut aufgestellt. „Wir haben viele gute Spieler, die Tore machen können.“ Das Anliegen der beiden Trainer ist es, die eigenen Spieler gut auszubilden und weiter zu entwickeln. Zudem sehen sie in Alexander Melchior und Marcel Hammann zwei Leistungsträger, die die jungen Spieler führen sollen. Dies wird auch nötig sein, da neun Akteure noch keine 20 Jahre alt sind.

Auer und Ginkel werden als Spielertrainer im Einsatz sein, wobei zunächst immer nur einer zum Einsatz kommen soll. Für Ginkel ist es das Ziel, dass die jungen Spieler so gut sind, dass beide nicht mehr mitspielen müssen. Dennoch ist zu erwarten, dass bei Ginkel zu seinen bisherigen 700 Spiele für Geinsheim noch einige dazu kommen, Florian Auer kam bisher in 373 Spielen für den SV zum Einsatz, mehr Erfahrung und Vereinsverbundenheit kann es wohl kaum geben. Beide freuen sich auf die neue Saison mit den interessanten Derbys. Ziel ist es eine Mannschaft aufzubauen, die mittelfristig wieder an einen Aufstieg in die Gruppenliga denken kann. step

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