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Fußball: Unbesiegte SKV-Jungs: Drei Schlüssel zum Erfolg

Einmal der JFV Alsbach-Auerbach, dann der VfB Ginsheim. Jetzt ließ sich Driton Kamerajs Mannschaft aber von keinem den Titel noch abspenstig machen.
Erfolgreiche SKV-Youngster (hinten, v. li.): Driton Kameraj (Trainer), Marvin Preisler, Rico Weinreich, Eueal Afework, Oliver Witt, Patrick Schröder (Trainer) sowie (vorne, v. li.) Cedrick Flachsel, Onur-Can Demir, Yannick Dose, Niclas Krumb und Timo Wicht. Foto: Uwe Kramer Erfolgreiche SKV-Youngster (hinten, v. li.): Driton Kameraj (Trainer), Marvin Preisler, Rico Weinreich, Eueal Afework, Oliver Witt, Patrick Schröder (Trainer) sowie (vorne, v. li.) Cedrick Flachsel, Onur-Can Demir, Yannick Dose, Niclas Krumb und Timo Wicht.
Groß-Gerau. 

Mit den Fußball-A-Junioren der SKV Büttelborn werden in der kommenden Saison 2018/19 erstmals drei Teams aus dem Kreis Groß-Gerau in der Verbandsliga Süd an den Start gehen. Nach dem VfB Ginsheim im vergangenen Jahr hat das Aushängeschild auf Kreisebene, der SV Rot-Weiß Walldorf, einen weiteren Konkurrenten hinzubekommen.

Der Nachwuchs der SKV sicherte sich in der zurückliegenden Runde ungeschlagen den Aufstieg. „Wir waren die Einzigen, die zu Saisonbeginn das Ziel Meisterschaft ausgegeben hatten“, erinnert sich SKV-Trainer Driton Kameraj. Zusammen mit Patrick Schöder hatte er das Team dann auch zur souveränen Meisterschaft geführt – nachdem die Büttelborner A-Junioren in den vorangegangenen beiden Jahren jeweils noch als Vizemeister gescheitert waren.

Vor zwei Jahren – damals noch unter Trainer Robert Hölzel – blieb die SKV ungeschlagen dennoch hinter dem JFV Alsbach-Auerbach auf der Strecke. Vergangenes Jahr sollte dann unter dem Trainerduo Patrick Schröder/Nuaman Al-Khasraji Meister VfB Ginsheim eine Ecke zu stark sein.

Patrick Schröder erinnert im Rückblick auf die zurückliegende Erfolgssaison daran, dass auch in diesem Jahr das Niveau in der Spitzengruppe hoch war. Zusammen mit RW Darmstadt und Aufsteiger TSV Goddelau lieferte sich Aufsteiger Büttelborn über viele Monate einen spannenden Dreikampf, wobei die SKV am Ende das konstanteste Team war und vor allem in den entscheidenden Partien effektiver auftrat.

Stellvertretend für den Charakter der Mannschaft nennt Kameraj die letzte Partie gegen RW Darmstadt, als das „Endspiel“ um die Meisterschaft auf dem Spielplan stand: „Wir hatten 23 Spieler im Training, es konnten aber nur 18 nominiert werden.“ Die hohe Trainingsbeteiligung und die Ausgeglichenheit des Kaders sieht das Trainerduo neben der guten Kameradschaft als Schlüssel zum Erfolg. So war es für die Büttelborner A-Junioren ein schlechter Tag, wenn trainingsfrei war.

Meister Büttelborn stellte mit 114 Treffern den besten Angriff der Gruppenliga. Treffsicherster Spieler war mit Emin Aykir (52 Tore) ein Spieler von RW Darmstadt. Der beste Büttelborner war Marvin Preisler mit 17 Treffern auf dem fünften Rang. Auf Platz 15 der Torjägerliste rangiert mit Leon Jung (13) der zweite Büttelborner: „Bei uns kann jeder Tore erzielen.“

Eigene Talente fördern

Voller Vorfreude auf die neue Spielklasse blickt Driton Kameraj nun voraus, der seit 2009 in die Jugendarbeit am Berkacher Weg eingespannt ist. Bei den Planungen für die neuen Spielzeit habe man in Büttelborn vor allem auf den Charakter der Spieler, sich anbieten, geachtet. Jugendkoordinator Peter Krieg macht zugleich deutlich, dass man in erster Linie die eigenen Jugendspieler fördern und ausbilden will. Ein Team, dass sich zumeist aus auswärtigen Spielern zusammensetzt wie bei so manchem Konkurrenten, sei nicht das Ding der SKV.

Sechs Teams: Nur einer geht

„Sollte das Niveau dann irgendwann nicht mehr für die höhere Liga ausreichen, dann ist das eben so“, so Krieg. Im ersten Verbandsligajahr strebt man einen sicheren Mittelfeldrang an. Für die eigene Jugendarbeit spricht aus Sicht des Jugendkoordinators, dass von den sechs Teams der A- bis C-Junioren lediglich ein Spieler den Verein verlassen hat. Während man bei den D-Junioren eine Spielgemeinschaft mit dem SV Klein-Gerau bildet, arbeitet man ab den C-Junoren mit Klein-Gerau sowie TSG Worfelden zusammen. Hierbei hilft vor allem der Kunstrasen in Worfelden weiter.

Krieg muss zugeben, dass ausschließlich mit dem Kunstrasen in Büttelborn die Erfolge nicht zu erzielen wären: „Wir haben 14 Mannschaften. Dazu reicht nur ein Platz nicht aus.“ Zumal auch noch zwei Aktivenmannschaften sowie die Alten Herren Trainings- und Spielmöglichkeiten benötigen.

„Wir sind alle stolz auf den Erfolg der A-Junioren. Unsere beiden Trainer haben tolle Arbeit geleistet und Außergewöhnliches erreicht“, lobt Peter Krieg. Zugleich gibt er zu, dass von den Erfolgen des 1997er Jahrgangs unter Trainer Robert Hölzel mit den Meisterschaften der A-, B- und C-Junioren die gesamte Jugendarbeit der SKV profitiert hat. So kamen einige Trainer zur SKV, die den Büttelborner Nachwuchs nach vorne gebracht haben. Auch Patrick Schröder ist nun bereits seit drei Jahren in Büttelborn aktiv.

Das Erfolgsteam der SKV: Eueal Afework (2 Tore), Mathias Aurelio (3), Hueseyin Calisoglu (3), Onur-Can Demir, Yannik Dose (5), Brian Engel, Cedric Flachsel (12), Luca Gerlach (3), Luis Haus (2), Christian Henn (3), Robin Hluchnik (1), Leon Jung (14), Leon Justi, Haris Kajevic, Demush Kameraj, Emre Kececi (9), Niclas Krumb (7), Sinan Liberati, Noah Lorenz (10), Dustin Nold, Nico Pfeifer, Marvin Preisler (17), Leon Vranjes, Rico Weinreich (4), Timo Wicht (7), Oliver Witt (10), Florian Zitterbart und Florian Hirsch (7).

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