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Fußball-Gruppenliga: Auch Patzwald muss passen

Auf die Plätze – fertig – los! Zum Einstieg in die neue Gruppenliga-West-Saison steigt gleich ein Derby zweier Teams, die in den vergangenen Jahren den gleichen Weg beschritten. Man darf gespannt sein, ob das „doppelte Y“ oder das „zweifache B“ stechen wird. Anderswo sorgt das „vierfache A“ für Sorgenfalten.
Muskelfaserriss: SKV Beienheims Neuzugang Waldemar Patzwald (re./Ex-VfB Friedberg) muss morgen passen. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Muskelfaserriss: SKV Beienheims Neuzugang Waldemar Patzwald (re./Ex-VfB Friedberg) muss morgen passen.
Friedberg. 

Pünktlich um 15 Uhr wird morgen Nachmittag in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West der Vorhang zur Saison 2018/19 aufgezogen. Aus heimischer Sicht steht dabei gleich ein Wetterauer Derby im Mittelpunkt: das Duell der beiden Aufsteiger zwischen KOL-Meister Türk. SV Bad Nauheim und Kreisoberliga-Vize FC Olympia Fauerbach. Ebenfalls um 15 Uhr beginnen die Partien des SKV Beienheim beim FC Kalbach und des SC Dortelweil gegen Neuling Spvgg. Fechenheim.

Türk. SV Bad Nauheim – FC Olympia Fauerbach: Vor zwei Jahren waren sie gemeinsam aus der Gruppenliga abgestiegen, vor Jahresfrist begannen sie am „Unternehmen Wiederaufstieg“ zu arbeiten und morgen rangeln sie um die ersten Saisonpunkte – wieder „oben“ in der Gruppenliga. „Seitdem ich beim FC Olympia trainiere, habe ich noch kein Spiel gegen den Türkischen SV verloren“, sagt Fauerbachs Coach Lars Osadnik, „das soll auch so bleiben.“

Zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitungsphase, erwartet Osadnik morgen ein Duell auf Augenhöhe, das womöglich durch die beiden Torjäger-Duos entschieden wird. Auf Bad Nauheimer Seite das „doppelte Y“ mit den Neuzugängen Salih Yasaroglu (Ex-VfB Friedberg) und Mevla Yigit (vormals SV Nieder-Wöllstadt) – auf Fauerbacher Seite unverändert das „doppelte B“ mit Andreas Baufeldt und Cristian Bodea. Wobei Lars Osadnik hinzufügt: „Auch Paul Wischtak hat eine starke Vorbereitung gespielt und gut getroffen, so dass ich mich im Vorfeld gar nicht so sehr auf zwei Mal ’B’ festlegen will.“

Bestbesetzung können beide Clubs für morgen in Rödgen nicht stellen. Tufan Tosunoglu, Spielertrainer des Türk. SV, muss neben dem angeschlagenen Baki Özisli auch die Urlauber Jasko Emrovic, Ivan Pejic und Keeper Kamber Koc (wird von Neuzugang George Meynioglu/Ex Spvgg. 08 Bad Nauheim vertreten) ersetzen. Der FC Olympia muss die verletzten Alexander Sarkisjan, Tolga Tosunoglu, Mika Wycliff Garoeb, Yannik Tousch und vor allem Marc Witte aus den Planungen streichen – bei Letzterem ist es aufgrund seiner diffizilen Knieblessur noch fraglich, ob er denn überhaupt noch einmal gegen den Ball wird treten können/wollen.

FC Kalbach – SKV Beienheim: Der Abschlusstest brachte mit dem 4:0 beim Kreisoberliga-Aufsteiger SG Rodheim zwar ein gutes Resultat für den neuen SKV-Spielertrainer Sebastian Spisla. Jedoch auch eine gravierende Verletzung: Neuzugang Waldemar Patzwald (Ex-VfB Friedberg) zog sich beim Aufwärmen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu – Minimum vier Wochen Zwangspause!

Da obendrein auch noch „vier A“ aus Urlaubsgründen ausfallen (Admir Pllana, Ante Paradzik, Adrian Suarez, Advan Cakiqi), kann man SKV-Vorstand Stefan Raab nachempfinden, wenn er vor dem morgigen Gang nach Kalbach („Für uns nur ganz schwer einzuschätzen“) sagt: „Die Vorzeichen könnten wahrlich besser stehen.“ Das Motto laute daher „Hauptsache, nicht verlieren“ – und das könne aus Raabs Sicht der 20er-Kader mit genügend Alternativen auch schaffen. Dass man in der vergangenen Runde gegen Kalbach das Hin- und Rückspiel gewinnen konnte, sei allerdings „Schnee von gestern“.

SC Dortelweil – Spvgg. Fechenheim: Bis auf Urlauber Nando Pröckl hat Dortelweils Trainer Markus Beierle keinen weiteren Ausfall zu beklagen und steht daher für morgen vor der Qual der Wahl – vor allem, was die Feldspieler angeht, 18 an der Zahl! „Wir wollen auf alle Fälle besser starten als in den vergangenen Jahren“, hofft Dortelweils Sportlicher Leiter Hans Wrage auf einen Dreier am Sonntag gegen die „Nulldreier“. Diese sind allerdings für den SC Dortelweil ein „völlig unbeschriebenes Blatt, sollen aber gerade in der Offensive gut besetzt sein“, wie Wrage anmerkt. gg

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