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Fußball: Bad Vilbel traut sich gegen Aufstiegsanwärter Gießen etwas zu

Foto: Jan Woitas/Archiv
Bad Vilbel. 

Lange bleibt dem FV Bad Vilbel nicht Zeit zum Wunden lecken. Ganze vier Tage nach der 0:1-Heimniederlage gegen Bayern Alzenau empfängt das Team von Trainer Amir Mustafic mit dem FC Gießen vielleicht den Topfavoriten der Fußball-Hessenliga auf dem Niddasportfeld. Mit drei Siegen und 10:1 Toren haben die Mittelhessen bisher jedenfalls die Erwartungen der Konkurrenz und vieler Beobachter erfüllt. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Gegen Alzenau, das als Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga naturgemäß auch diese Saison hoch gehandelt wird, hatte Mustafic sein Team mindestens auf Augenhöhe gesehen. Torchancen allerdings konnte sich Bad Vilbel gegen die „Bayern“ nur ganz wenige erspielen. Zumindest in dieser Hinsicht gelang es Alzenau seine Favoritenrolle zu bestätigen. Eine Rolle, die Alzenaus Trainer Angelo Barletta allerdings von sich wies: „Wer uns zum Aufstiegsanwärter erklären will, sollte sich noch mal anschauen, was andere Vereine für Mannschaften in Rennen schicken“, betonte der 41-Jährige nach dem Sieg in Bad Vilbel.

Beim FC Gießen haben sie mit Daniyel Cimen auch so einen Trainer, der den Ball nach außen betont flach hält. Der während der vergangenen Saison von Rot-Weiss Frankfurt ins Mittelhessische gewechselte Ex-Profi erlebte am Wochenende auch gleich, wie schwer es sein kann, wenn man allgemein als Topfavorit angesehen wird und sich behaupten . Mit viel Mühe setzte sich der FC Gießen 3:1 bei Rot-Weiß Hadamar durch. Torschützen waren übrigens mit Cem Kara und Damjan Marceta zwei Spieler, die Cimen schon in seiner Frankfurter Zeit trainiert hatte.

In Bad Vilbel ist man nach einem Sieg und zwei Niederlagen noch nicht nervös, sehnt sich aber natürlich nach einem Erfolgserlebnis. Und weil Mustafic ist wie er ist, traut er seiner Mannschaft natürlich auch gegen Gießen etwas zu. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, ist schließlich sein Credo. Alles andere wäre ja auch Blödsinn, zumal sich in Bad Vilbel beim ersten Heimspiel mit über 420 Zuschauern angedeutet hatte, dass die Mannschaft in ihrer Stadt endlich wieder eine gewisse Wahrnehmung erfahren könnte.

(rst)

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