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Volleyball: Biedenkopf ärgert „Piraten“

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Rodheim. 

Es ist immer wieder das gleiche Bild: Von der Qualität her würden die Volleyballer der SG Rodheim in der Regionalliga Südwest wahrscheinlich jeden Widersacher bezwingen können – die fehlende Quantität macht ihnen aber meistens dann einen Strich durch die Rechnung.

Nicht anders war es beim bisher sieglosen TV Biedenkopf. Nur zu sechst angereist, unterlagen die Rodheimer „Piraten“ nach zwei Stunden Spielzeit 2:3 (19:25, 17:25, 25:20, 25:15, 10:15). Mit nur einem Sieg auf dem Konto bleibt die SGR damit auch weiterhin in der Abstiegsregion hängen.

Die Fahrt in den Nordwesten Hessens stand alles andere als unter einem günstigen Stern. Nach dem Ausfall von Levi Flott (Knieprobleme) und Colin Grimm (private Gründe) machte sich lediglich ein Sextett gen Biedenkopf auf. Durch Staus waren die Spieler lange unterwegs. Am Zielort eingetroffen, erwartete sie eine überhitzte und zudem schlecht beleuchtete Halle. An dieses Ambiente mussten sich die Piraten erst einmal gewöhnen.

Die ersten vier Annahmen führten alle zum Punkt für den Gegner. Eine hohe Fehlerquote in der Annahme war Hauptgrund für den 0:2-Satzrückstand. In Durchgang zwei hatten die Gäste allerdings selbst Satzball. Den konnten sie nicht nutzen. Und verloren 25:27.

Rodheims Trainer Detlef Zschiesche reagierte mit einer Rotation auf dem Feld. Diagonalangreifer Robert Stodtmeister nahm nun mit an, auch Mittelblocker Alexander Schuld beteiligte sich fortan am Annahmeriegel. Als Beachvolleyballer sind ja beide mit der Annahme bestens vertraut. Der Angriff, die Angaben und auch die Abwehr waren gut, nachdem sich die Annahme durch die erwähnte Maßnahme nun ein wenig stabilisieren sollte. Die Gäste holten den Satzrückstand auf. Im Tiebreak war dann jedoch die Luft raus. Bis 9:11 konnte man noch hoffen, dann zog Biedenkopf davon.

(löf)
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