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Fauerbacher Steven Müller ist der schnellste Hesse

Ob über 100 Meter oder die doppelte Distanz: Aus Sicht der Fauerbacher hat es bei den hessischen Titelkämpfen zwei Mal gemüllert. 400 Meter plus Hürden, und wieder wandert Gold in den Friedberger Stadtteil, allerdings durch Fabienne Fliedner.
Zwei Mal Gold, zwei Mal Silber: LG Ovag Friedberg-Fauerbachs Steven Müller und Lars Hieronymi. Bilder > Zwei Mal Gold, zwei Mal Silber: LG Ovag Friedberg-Fauerbachs Steven Müller und Lars Hieronymi.
Fulda. 

Die schnellsten Männer Hessens kommen aus Friedberg. An dieser Erkenntnis kommt man nach den hessischen Leichtathletik-Meisterschaften der Aktiven und Jugend U18 nicht vorbei. Steven Müller von der LG Ovag Friedberg-Fauerbach holte in Osthessen gleich Doppelgold.

Zunächst triumphierte Müller über 100 Meter in 10,34 sec. und stellte damit seine erst vor kurzem erzielte Bestzeit ein. Toll für den Verein: Mit Lars Hieronmyi stellte man auch den Vizemeister (10,60).

Sein zweites Gold machte Steven Müller in 20,78 sec. über 200 m klar, nachdem er auf dieser distanz in der Halle bereits den Deutschen Meistertitel feiern konnte. Damit ist Müller weiterhin einziger Deutscher, der mit seinen 20,60 sec. die Norm für die Europameisterschaft in Berlin bereits geknackt hat. Freuen konnte sich auch Hieronymi, der die restliche Konkurrenz im Finale abschütteln konnte und erneut Vizemeister wurde (21,44).

Teamkollege Alexander Decher konnte sich im Zwischenlauf auf 11,36 sec. steigern. Janis Schmidt kam im Vorlauf auf 11,43 und Dirk Leiacker auf 11,70. Die beiden LG-Senioren Bernd Lachmann und Lars Klingenberg finishten in 11,73 bzw. 12,20 sec. Über 400 Meter hätte der Traditionsverein aus der Kreisstadt sicherlich auch eine Medaille sicher gehabt, doch Lars Hieronymi ging einen Tick zu früh aus dem Startblock – disqualifiziert! Bernd Lachmann stellte über die Stadionrunde in 53,70 sec. eine neue hessische Bestleistung in der M50 auf. Die 400 m Hürden meisterte Gunnar Habl als Fünfter in 58,94 sec. Im Stabhochsprung überquerte Teetje Thomas 4,00 m (7.).

Einen großen Erfolg feierte Alina Schneider über 100 m der Frauen. Erstmals in ihrer Karriere blieb sie unter der 12-Sekunden-Marke und bejubelte in 11,99 sec. die Silbermedaille. Monika Rieschel wurde Gesamt-13. (12,82). Nah heran an die Medaillen liefen Abike Tabel als Vierte über 200 m (25,84) und Anna Hülsmann (5./25,97), die zudem über 400 m (59,90) Sechste wurde.

Eine erneute Steigerung gelang Sophie Burkhardt über 1500 m: neue Bestzeit (4:34,23 min.) und Silber. Bronze holte Teamkollegin Jasmin Stowasser mit 3,10 m im Stabhochsprung. Dana Prada lief die 100 m Hürden im Finale in 15,32 sec. (6.). Im Vorlauf (14,99) war sie sogar noch viel schneller.

Als hessische Meisterin sprintete Fabienne Fliedner in 64,16 sec. über 400 m Hürden ins Ziel – mit knapp zwei Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz. Zwei weitere Bronzemedaillen holten die Mädels in der U18: Anne Schröder in 25,68 sec. über 200 m (damit qualifiziert für die deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock) und Karolin Leiacker mit 3,35 m im Stabhochsprung. Siebte wurde Teamkollegin Amrei-Rieke Thomas (2,55 m).

Laura Schien wurde über 200 m Sechste (26,32 sec.). 400-Meter-Hürden-Meisterin Fabienne Fliedner schaffte es mit ihren 12,37 sec. im 100-m-Zwischenlauf ins Finale und landete dort nach 12,43 sec. auf Rang fünf. Direkt hinter ihr im Ziel: Anne Schröder (12,45).

Einzige LG-Starter bei den Jungs der U18 waren Tim Dillemuth und Linus Doufrain. Dillemuth wurde Fünfter über 400 m in neuer Bestzeit von 53,81 sec, Doufrain kam auf Platz elf (58,14). Im Weitsprung landete Doufrain bei 5,61 m (10.). gg

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