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Badminton: Fun-Ball Dortelweil verliert in Freystadt deutlich und unterliegt auch im Heimspiel gegen Refrath

Einen Punkt verbuchte Fun-Ball Dortelweil am zweiten Doppelspieltag in der Bundesliga.
Voll konzentriert: Die Dortelweiler Daniel Benz (links) und Andreas Heinz. Voll konzentriert: Die Dortelweiler Daniel Benz (links) und Andreas Heinz.
Bad Vilbel. 

Der SV Fun-Ball Dortelweil musste gleich zweimal ran am vergangenen Wochenende in der Badminton-Bundesliga. Zuerst ging es mit dem Mannschaftsbus in den Süden zum bayerischen Tabellennachbarn, dem TSV Freystadt. Die Stimmung im dortigen „Hexenkessel“ war wie in der vergangenen Saison heißblütig. Die Zuschauer erwarteten ein knappes Spiel zwischen dem Tabellenfünften und -sechsten – doch es kam anders. Am Ende hieß es 7:0 für die Gastgeber. Immerhin holten die Dortelweiler im darauffolgenden Heimspiel einen Tag später gegen den TV Refrath trotz der 3:4-Niederlage wenigstens einen Punkt.

Die Partie in Freystadt startete mit den beiden Herren-Doppeln und eigentlich gut für die Gäste. Sowohl Andreas Heinz und Daniel Benz im ersten Doppel, als auch Peter Lang und Daniel Nikolov im zweiten konnten Satz eins für sich entscheiden. Beide Paarungen kämpften fünf Sätze lang, doch konnten am Ende nicht gewinnen. Benz/Heinz unterlagen Waffler/Roth mit 11:3, 8:11, 11:9, 5:11, 7:11, und Lang / Nikolov verloren gegen Pistorius / Hadmadi zu 14:12, 11:8, 3:11, 9:11, 8:11.

Im anschließenden Damen-Doppel konnten Theresa Wurm und Yee Yap den stark aufspielenden Gegnerinnen Annabella Jäger und Kristin Kuuba nur einen Satz abnehmen und mussten sich 11:3, 9:11, 11:4 und 11:7 geschlagen geben. Damit stand es 0:3 und der erhoffte Sieg rückte in die Ferne.

Auch im 2. Herren-Einzel lief es nicht besser für die Dortelweiler, wieder musste eine unglückliche Fünf-Satz-Niederlage weggesteckt werden. David Peng unterlag seinem Trainingspartner Hannes Gerberich nach einem spannenden Spiel 9:11, 11:9, 7:11, 11:6 und 7:11.

Genau so ging es im 1. Herren-Einzel weiter. Daniel Nikolov kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand noch einmal zurück und gewann Satz drei und vier. Im entscheidenden fünften Satz konnte er eine 8:0-Führung seines Gegners Fikri Ihsandi Hadmadi (Indonesien) zwar aufholen, aber das Spiel nicht mehr für sich entscheiden (7:11, 12:14, 11:9, 11:9, 8:11).

Dem SV Fun-Ball Dortelweil war es nun mit einem Rückstand von 5:0 nicht mehr möglich, einen Punkt für die Tabelle zu holen. Nach vier verloren Fünfsatzspielen war die Moral der Dortelweiler gebrochen und das Mixed wie auch das Damen Einzel gingen an die Freystädter zum 0:7 Endstand.

Entscheidung im Mixed

Die hessischen Herbstferien hatten sichtlich Einfluss auf die Zuschaueranzahl im Heimspiel tags darauf, doch die rund 60 Zuschauer in der Sporthalle der Europäischen Schule unterstützen das Team und motivierten die Spieler in der Begegnung gegen den TV Refrath.

Los ging es mit dem 1. HerrenDoppel Benz/Heinz gegen Joshua Magee und den jungen Nationalspieler Jan-Colin Völker, welches die Fun-Baller ohne Probleme für sich entschieden (11:4, 11:5, 11:5).

Im Damen-Doppel trafen Annika Horbach und Yee Yap auf die Olympiateilnehmerinnen Chloe Magee und Carla Nelte. Horbach/Yap, die zum ersten Mal zusammenspielten, zeigten eine gute Leistung, konnten aber letztlich keinen Satz gewinnen (10:12, 5:11, 12:14).

Peter Lang und Daniel Nikolov lieferten sich im zweiten Doppel ein spannendes Duell mit Sam Magee und dem ehemaligen Nationalspieler Raphael Beck, schafften es aber nicht den verlängerten vierten Satz für sich zu entscheiden und verloren mit 7:11, 8:11, 11:8, 10:12.

Joshua Magee konnte im 2. Herren-Einzel gegen David Peng die Führung der Refrather noch weiter ausbauen. Er gewann mit 5:11, 8:11, 11:7 und 4:11 und sorgte für einen Zwischenstand von 3:1.

Im Damen-Einzel zeigte Yee Yap eine bessere Performance als am Vortag und besiegte ihre Gegnerin Chloe Magee mit 11:9, 11:6, 8:11 und 11:6. Damit brachte sie den Fun-Ballern den Anschlusspunkt und die Hoffnung auf Zählbares für die Tabelle zurück.

Daniel Nikolov traf im ersten Einzel auf Nationalspieler Lars Schänzler. Nach dem deutlich verlorenen ersten Satz kam Nikolov richtig ins Match und wies Schänzler mit 3:11, 11:6, 11:7, 11:6 in seine Schranken.

Somit stand es 3:3 und die Hoffnung der Gastgeber ruhte auf dem Mixed. In diesem standen sich Peter Lang/Theresa Wurm und Sam Magee/Carla Nelte gegenüber. Die Dortelweiler Paarung schaffte leider keine Überraschung und musste sich in drei Sätzen mit 5:11, 9:11 und 4:11 geschlagen geben.

Die Akkus aufladen

Nach der sehr ernüchternden Niederlage in Freystadt und dem Punktgewinn gegen Refrath stehen die Dortelweil auf Platz acht der Tabelle. Nun haben die Aktiven einen Monat Zeit ihre Akkus aufzuladen. Dann steht am Samstag, dem 10. November, das Heimspiel gegen den Tabellensiebten BC Wipperfeld an (15 Uhr).

(red)

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