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Handball: TVP lässt Leidenschaft in der Kabine

Der zweite Sieg – er steht auch nach dem siebten Spiel noch nicht zu Buche. Wieder einmal präsentiert sich die Defensive der Gelb-Schwarzen löchrig. Das sollte bis zum nächsten wegweisenden Himspiel abgestellt sein.
Er gab mit seiner Mannschaft gegen den TV Petterweil den Takt vor: TSG Oberursels Trainer Kazimir Balentovic. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Er gab mit seiner Mannschaft gegen den TV Petterweil den Takt vor: TSG Oberursels Trainer Kazimir Balentovic.
Karben. 

Für die Handballer des TV Petterweil heißt es, in der Landesliga Mitte ab sofort die Augen mehr denn je wachsem nach hinten zu richten. Nach der heftigen 31:41 (15:22)-Klatsche bei der zu Hause damit weiter unbesiegten TSG Oberursel schreibt das Team von Heiko Trinczek und Martin Peschke allmählich besorgniserregende 3:11 Punkte. Der Tabellenkeller scheint zur Dauerbehausung für die „Gelb-Schwarzen“ zu werden.

„Das ist schon schade“, meinte denn auch Martin Peschke schwer enttäuscht, „Leidenschaft und Einsatzwillen hatten die Oberurseler ausgezeichnet – dabei hatten wir uns genau diese beiden Tugenden von unserer Mannschaft erhofft. Vergeblich.“ Allmählich müsse sich nun jeder im Team „hinterfragen, wohin die Reise führen soll“, sagt Peschke. Auch gerade im Vorfeld des nun anstehenden wichtigen Heimspiels (Sonntag, 18 Uhr) gegen den ebenfalls nicht sonderlich gut gestarteten direkten Tabellenvordermanns TuS Holzheim (4:8 Punkte).

Um es vorwegzunehmen: Jenes 1:0, das Sebastian Alt nach 34 Sekunden für den TVP in Oberursel erzielt hatte, sollte die erste und zugleich schon letzte Führung seines Teams bleiben. Über 4:2 (3.) und 6:3 (6.) konnte sich die TSGO in der Folgezeit absetzen, ehe Petterweil mit drei Treffern durch Pierre Lange (8.), Felix Koffler (8.) und Christian Dänner (9.) zum 6:6 noch einmal zurückschlug. Aber aus jenem letzten Gleichstand der immer ungleicher werdenden Partie machten die Orscheler ein 11:6 (13.) und 15:9 (19.). Zur Pause schienen beim Stande von 22:15 dann bereits alle Petterweiler Felle davongeschwommen zu sein.

Selbst Ergebniskosmetik war dem TVP im zweiten Durchgang nicht mehr möglich. Ganz im Gegenteil: Vielmehr baute das Team von TSG-Trainer Kazimir Balentovic seinen Vorsprung erstmals auf zehn Tore Abstand zum 27:17 (36.) aus und hatte dann mit dem 34:20 nach 46 Minuten den größten Torabstand der Partie erwirkt.

„Wir haben uns über die schnelle Mitte regelrecht überrennen lassen. Von Minute zu Minute gingen bei uns die Köpfe immer ein Stückchen weiter nach unten“, sagt Martin Peschke. Obendrein kamen mit Jonas Koffler (Knieverletzung) und Roman Hitzel (Überdehnung im Fußgelenk) auch noch zwei „Gelb-Schwarze“ angeschlagen aus der Partie in der Oberurseler Erich-Kästner-Schule – die sich damit wieder einmal als eine uneinnehmbare Bastion für Gästeteams erwiesen hatte.

TVP: Eckert, Schneiker, Trouvain (3), Kehrein, Koch (4), Witzel (2), Pfeiffer (2), Koffler (3), Dänner (3), Alt (2), Lange (4), Thomer (2), Hitzel, Ehmer (6). gg

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