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Eishockey: Vieles neu in Bad Nauheim

Von Obwohl die Eishockeyspieler der Roten Teufel noch den verdienten Urlaub genießen, laufen in Bad Nauheim die Planungen für die neue Runde in der DEL2 schon auf Hochtouren. Die Vorbereitung steht, die Mannschaft bis auf wenige Ausnahmen, darunter ein ausländischer Verteidiger, auch.
Symbolbild Foto: Peter Steffen (dpa) Symbolbild
Bad Nauheim. 

Das seitliche offene Kult-Stadion steht immer noch da, wo es im Winter 1945/46 auf Weisung des US-Amerikaners Colonel Paul Rutherford Knight in seiner Funktion als lokaler Befehlshaber der alliierten Streitkräfte am Rande des Kurparks erbaut wurde. Doch ansonsten durfte bei den Roten Teufeln Bad Nauheim in der kommenden Saison fast alles andere anders werden. Neu ist der Trainer, neu ist (weitgehend) die Mannschaft, neu ist der Standort der Vorbereitung, neu auch der Oberliga-Kooperationspartner.

Dieser kommt zwar nach wie vor aus dem Ruhrgebiet, heißt aber nicht mehr Moskitos Essen sondern Herner EV. Die Kooperation ist zuerst für ein Jahr ausgelegt, beinhaltet aber eine Verlängerungsoption, da beide Parteien eine möglichst längerfristige Zusammenarbeit anstreben.

„Es hat einfach gepasst“, sagt Geschäftsführer Andreas Ortwein. „Beide Clubs verfolgen die Zielsetzung, junge Spieler zu fördern, behutsam aufzubauen und ihnen möglichst optimale Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.“

Der für den nach Bayreuth abgewanderten Petri Kujala geholte neue Trainer Christof Kreutzer behält nur knapp ein Dutzend Spieler, darunter die Leistungsträger Radek Krestan, James Livingston und Cody Sylvester. Der letztgenannte wird in einer Reihe mit dem um drei Jahre älteren Bruder Dustin (29) spielen, mit dem er schon 2016/17 im österreichischen Dornbin auf Torejagd ging.

„Pechvogel“ Kahle

Der Kanadier zählt als einer der prominentesten Neuzugänge. Das gleiche gilt für Torwart Jonathan Boutin vom DEL-Club Augsburger Panther und den erst vor wenigen Tagen verpflichteten Marcel Kahle. Der 24-jährige Stürmer kommt ebenfalls aus der DEL. Bei den Iserlohn Roosters klebte dem als Center wie auch Außen einsetzbaren Kahle das „Pech auf den Kufen“. Drei Jahre lang plagte er sich mit diversen Verletzungen. „Jetzt ist er wieder zu 100 Prozent genesen und seit Wochen auch voll im Training“, so Andreas Ortwein.

Trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung in den letzten drei Jahren sammelte Kahle bereits viel Erfahrung auf dem Eis. Er bestritt bereits 90 DEL-Spiele für seinen Heimatclub, 51 DEL2-Partien für die Bietigheim Steelers sowie insgesamt 76 Oberliga-Spiele für Essen und Duisburg.

„Ich kenne Marcel schon sehr gut aus den drei Jahren, die er in der DNL in Düsseldorf verbracht hat. Ich bin sicher, dass er uns mit seinen Fähigkeiten weiterhelfen kann. Er will sich hier über uns wieder für die DEL empfehlen wollen“, sagt Bad Nauheims Coach Christof Kreutzer.

Eine Woche Kärnten

Vorbereiten auf die DEL 2 werden sich die Wetterauer in Kärnten, der Heimat des vom Spieler zum Co-Trainer mutierten Harry Lange. Vom 12. bis 19. August werden die Roten Teufel in Villach trainieren, wo sie auch gegen die Gastgeber antreten werden, die in der EBEL, einer multinationalen Liga mit Teams aus fünf Nationen spielen. Auf der Rückreise treten die Bad Nauheimer dann noch beim österreichischen Zweitligisten EK Zell am See an.

Nach einer Autogrammstunde im Rahmen des Elvis-Presley-Festivals in Bad Nauheim geht’s für drei Tage nach Düsseldorf, wo trainiert und einmal gegen den schweizer Zweitligisten EHC Olten gespielt wird.

In der Heimat wird die Saison am 26. August mit dem Fassbier-Anstich im Colonel-Knight-Stadion eröffnet, um 17 Uhr wird gegen Herne gespielt.

Ab dem 28. August wird dann regulär im eigenen Stadion trainiert. Abgerundet wird die Vorbereitung mit Heimspielen gegen die Heilbronner Falken, den Oberligisten Duisburg, die U20 von Red Bull Salzburg sowie in Herne und in Heilbronn.

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