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110 Arbeitsplätze gehen durch Heraeus-Verkauf nach Alzenau

Goldbarren vom Edelmetallunternehmen Heraeus in Hanau. Foto: Wolfgang Hartmann/Heraeus Holding/Archiv Goldbarren vom Edelmetallunternehmen Heraeus in Hanau. Foto: Wolfgang Hartmann/Heraeus Holding/Archiv
Hanau/Alzenau. 

Mit dem Verkauf einer Materialsparte des Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzerns Heraeus an eine US-Firma werden 110 Arbeitsplätze nach Alzenau verlagert. Das Unternehmen Materion Corporation aus Mayfield Heights (Ohio) will zum kommenden Jahr sein neues Werk in der Stadt im Landkreis Aschaffenburg errichten. Auf einem neu zu erschließenden Areal soll der europäische Hauptsitz entstehen. Der andere in Hanau zur Wahl stehende Standort sei damit aus dem Rennen, sagte ein Heraeus-Sprecher am Mittwoch.

Mit dem Verkauf übergibt Heraeus seine Target-Geschäfte an Materion. Targets werden in der Industrie und in der Chipherstellung für Oberflächenbeschichtungen verwendet. Heraeus stellt Targets vor allem für spezielle Anwendungen wie großflächige Glasbeschichtungen her.

Mit dem Verkauf wolle sich Heraeus auf die Geschäfte konzentrieren, in denen das Unternehmen eine starke Wettbewerbsposition habe und die gute Wachstumschancen biete, hieß es. Die Vertragsunterzeichnung zum Verkauf hatte Heraeus im Dezember mitgeteilt. Bis Ende des Monats soll die Übertragung vollzogen sein. Die Kartellbehörden müssen aber noch zustimmen.

(dpa)
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