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Offizieller Saisonstart: 15 Fakten zum Spargel

Heute startet offiziell die Spargelsaison. Wir haben 15 interessante Fakten für Sie zusammengestellt, mit denen Sie glänzen können.
Heute startet offiziell die Spargelsaison. Heute startet offiziell die Spargelsaison.
Was wurde nicht schon alles über Spargel (wissenschaftlich Asparagus) geschrieben. Doch hätten Sie zum Beispiel das gewusst: Vorläufer bzw. Verwandte des heutigen vielerorts so geschätzten Gemüsespargels kommen wild in Mittel- und Südeuropa, Vorderasien, dem westlichen Sibirien und Nordafrika vor. Heute ist erst einmal offizieller Start der Spargelsaison in Hessen. In den nächsten Wochen wird er aus provisorischen Hütten verkauft, auf unseren Tellern landen und Gesprächsthema sein. Mit diesen 15 interessanten Fakten, die wir zusammengestellt haben, können Sie dabei glänzen.

Fakt 1: Ursprung

Zwar nutzten die Griechen laut Aufzeichnungen den wilden Spargel als Heilmittel, doch die Römer waren die ersten, die ihn kultivierten.

Fakt 2: Saisonende

Die Spargelsaison endet am 24. Juni („Johannistag“) zum Beginn der Kirschenzeit. Ab diesem Zeitpunkt wird der Spargel nicht mehr gestochen. Die Pflanze wächst und bekommt Blätter und Früchte. Dieser Vorgang ist wichtig, da sich die Pflanze so wieder erholt, um im nächsten Jahr genauso kräftig und nahrhaft nachzuwachsen.

Fakt 3: Einfrieren

Dabei ist nur zu beachten, dass man ihn vorher schält und die holzigen Enden abschneidet. So hält er sich etwa 6 bis 8 Monate. Wenn man ihn dann verwenden möchte, nicht vorher auftauen, sondern direkt in kochendes Wasser geben.

Fakt 4: Anbau

Weltweit gibt es 179 487 Hektar Fläche für den Spargelanbau. Deutschland steht mit rund 22 000 Hektar Spargelfläche (12 Prozent) nur auf Platz 3. Davor kommen Peru mit 14 Prozent auf Platz 2 und China mit 39 Prozent auf Platz 1. Dennoch ist Deutschland in Europa absolute Nummer Eins als Produzent. Beinahe 80 Prozent werden im eigenen Land verbraucht.

Fakt 5: "Horlim"

Wenn man hört, was für Namen die einzelnen Spargelsorten haben, fühlt man sich schnell in einen Science-Fiction Film versetzt. Man denkt direkt an kleine Gnome oder Kobolde. So heißen sie zum Beispiel „Boonlim“, „Gijnlim“ oder „Horlim“. Doch auch bei Namen wie „Huchels Alpha“ oder „Schwetzinger Meisterschuß“ fragt man sich, woher diese wohl stammen mögen.

Fakt 6: Volksmund

Es gibt einige Sprichwörter zum Thema Spargel. Die wohl bekanntesten sind sicherlich diese beiden: „Bis Johanni nicht vergessen: sieben Wochen Spargel essen.“ (Volksmund) und „Kirschen rot, Spargel tot“ (Alte fränkische Bauernregel).

Fakt 7: Artenvielfalt

In Deutschland gibt es etwa 100 Spargelsorten, von denen die meisten weitestgehend unbekannt sind. Weltweit sind es sogar über 220.

Fakt 8: Vorsicht

Es gibt männliche und weibliche Spargelpflanzen. Beide blühen am Ende ihrer Wachstumsphase. Die weibliche Pflanze entwickelt daraufhin Früchte. Die roten Beeren enthalten die Samen für kommende Spargel. Für Vögel sind diese ein gerngesehenes Futter. Für den Menschen sind sie jedoch ungenießbar und führen zu Bauchschmerzen und Erbrechen.

Fakt 9: Roh

Klassischerweise kennt man den Spargel gekocht, mit zerlassener Butter oder Sauce hollandaise, Kartoffeln und Schinken. Doch man kann Spargel auch braten und sogar roh essen, zum Beispiel lecker mariniert in einem Salat.

Fakt 10: Dessert

Nicht nur salzig ist Spargel ein Genuss. Tatsächlich kann man ihn auch süß genießen. Zum Beispiel als Spargel-Eis, Mousse, karamellisiert mit Erdbeeren oder als Crème brûlée. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Fakt 11: "Spargarophobie"

Dass manche Menschen Angst haben vor der Dunkelheit, engen Räumen oder großen Menschenmassen ist weithin bekannt. Doch tatsächlich gibt es auch die sogenannte „Spargarophobie“. Dies ist der Fachausdruck für die Angst vor dem Spargel.

Fakt 12: Hippokrates

Der lateinische Name „Asparagus officinalis“ weist bereits darauf hin. „Officinalis“ darf sich nur nennen, was auch medizinisch verwendet wird. Spargel wirkt entwässernd und blutreinigend. Das wussten schon Griechen wie der weltberühmte Hippokrates.

Fakt 13: Schwefel

Schon 15 Minuten nach dem Verzehr fängt der Urin an zu riechen. Spargel enthält Asparagusinsäure. Die Schwefel-Verbindung wird im Körper verstoffwechselt und das Abbauprodukt im Urin ausgeschieden. Jedoch betrifft dies nur 40 Prozent aller Menschen.

Fakt 14: Einzigartig

Spargel enthält eine perfekte Mischung aller fünf Geschmacksrichtungen. Süß ist dabei der dominierende Eindruck. Dazu kommt der zarte Geschmack der Spargelspitze nach Butter. Eine Kombination wie diese in nur einem Gemüse ist künstlich kaum herzustellen.

Fakt 15: Unterschiede

Grüner Spargel, weißer Spargel, Meeresspargel – alles eine Variante der gleichen Pflanze? Weißer Spargel wächst unterirdisch. Da er dort kein Sonnenlicht abbekommt, bleibt er weiß. Grüner Spargel hingegen wächst oberirdisch. Durch das Sonnenlicht bildet er Chlorophyll, weshalb er sich grün verfärbt. Meeresspargel hingegen gehört nicht zur Spargelfamilie. Die Pflanze namens Queller gehört zu den Salzwiesenpflanzen. Sie sind Erstbesiedler der oft überfluteten Wattböden der Meeresküsten und Salzstellen des Binnenlandes.
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