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Zwei Schwerverletzte: 38 Kinder aus Nordhessen bei Busunfall verletzt: ein Betreuer schwer verletzt

Bei einem Busunfall nördlich von Lübeck sind 46 Menschen verletzt worden. Unten den Opfern waren hauptsächlich Kinder und Jugendliche aus Hessen.
Foto: Arne Jappe (dpa)
Rüting. 

Der Bus war am Samstagabend mit 42 Kindern, 5 Betreuern und dem Fahrer auf dem Weg in ein Ferienlager, als er mit einem Rettungswagen kollidierte. Zwei Personen - ein Kind und vermutlich ein Betreuer - wurden mit schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen. Die meisten Unfallbeteiligten wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Lebensgefahr für Betreuer

Insgesamt wurden 52 Menschen bei dem schweren Verkehrsunfall verletzt. Einer der Betreuer, ein 22-jähriger Mann, schwebt aktuell in akuter Lebensgefahr, heißt es vonseiten der Polizei.

In der Ortschaft Rüting im schleswig-holsteinischen Grömitz war dem Reisebus ein Rettungswagen im Einsatz entgegengekommen. Ersten Polizeierkenntnissen zufolge wollte ein vor dem Bus fahrender Autofahrer nach links abbiegen, wartete aber, um den Rettungswagen passieren zu lassen. Den Ermittlungen zufolge soll der Busfahrer daraufhin in den Gegenverkehr gefahren sein, um dem stehenden Auto auszuweichen. Dabei kam es gegen 18.40 Uhr am Samstag zum Unfall.

Großaufgebot an Helfern

Die beteiligten Kinder sind Polizeiangaben zufolge zwischen 10 und 15 Jahre alt. Sie stammen laut einem Sprecher der Polizei Lübeck mehrheitlich aus dem Schwalm-Eder-Kreis südlich von von Kassel.

Während der polizeilichen Unfallaufnahme sowie den Rettungs- und Bergungsarbeiten waren in der Spitze rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Darunter Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kabelhorst - Schwienkuhl und Lensahn, 38 Krankentransportwagen, Rettungswagen und Notarztfahrzeuge. Ein leitender Notarzt, acht Notärzte, elf Seelsorger und die drei Schnellen Einsatzgruppen des Kreises Ostholstein kümmerten sich um die Verletzten. Die seelsorgerische Betreuung der betroffenen Kinder und Beteiligten wurde durch Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des Kreises Ostholstein und der Nordkirche intensiv im Ferienlager weiter betrieben.

 

Die Unfallursache steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern weiter an. Auf Anordnung der Lübecker Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Er nahm noch am gestrigen Abend seine Arbeit an der Unfallstelle auf. Die beteiligten Fahrzeuge wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt. Die genaue Sachschadenshöhe steht derzeit noch nicht fest.

(dpa)

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