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Prozess in Gießen: 47-Jähriger wegen Tod von Mitbewohner auf Anklagebank

Foto: Arne Dedert (dpa)
Gießen. 

Nach dem gewaltsamen Tod seines Mitbewohners steht ein 47-Jähriger erneut vor dem Landgericht Gießen. Er soll den 53-Jährigen Ende 2013 in Ranstadt (Wetteraukreis) im Streit totgetreten und die Leiche fast zwei Wochen lang in der Wohnung versteckt haben. Zu Beginn des Prozesses am Donnerstag räumte der Angeklagte nach Angaben eines Gerichtssprechers den Streit und den Angriff ein, bestritt aber eine Tötungsabsicht.

Ob der 47-Jährige seinen Mitbewohner wirklich umbringen wollte, muss das Landgericht noch einmal prüfen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte dem Sprecher zufolge Bedenken, ob dies so war, und ordnete den neuen Prozess an.

In dem ersten Verfahren war der Angeklagte wegen Totschlags zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Da er am Tatabend betrunken war, gingen die Richter damals von einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit aus. Das neue Urteil soll Anfang Mai gesprochen werden.

(dpa)
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