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Abenteuer: 5+1 Microadventures in und um Frankfurt

Wer das Abenteuer sucht, muss nicht in die Ferne gehen: In der Region gibt es jede Menge Ausflugsziele für Sport- und Outdoorbegeisterte. Wir stellen sechs Microadventures vor der Haustür vor - für Radfahrer, Taucher, Kletterer, Kanuten und Stand-Up-Paddler.
Foto: dpa Foto: Jan Eifert (dpa) Foto: dpa
Frankfurt. 

1. Tauchen in einem versunkenen Dorf im Edersee

Foto: dpa Bild-Zoom Foto: Timo Lindemann (dpa)
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Jahrhundertelang lag das Benediktinerinnenkloster Berich mit den angeschlossenen Höfen auf einem Grat über dem Flüsschen Eder – bis letzteres gestaut wurde. Berich, zuletzt von knapp 195 Menschen bewohnt, versank 1905 im Edersee. Taucher können die Ruinen des Dorfes heute noch erkunden – mehrere Routen führen durch die versunkene Ortschaft.

So kommt Ihr hin: Die Tauchbasis Edersee befindet sich in Güldener Ort 2, 34513 Waldeck. Achtung: Im Edersee darf nur während der Saison getaucht werden! Ausführliche Infos findet Ihr hier.

2. Radfahrt auf den Feldberg

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Der Klassiker: Die Radtour auf den Feldberg bietet einige der schönsten Aussichten, die Mittelhessen zu bieten hat und ist auch für ungeübte Radler zu bewältigen. Gerade jetzt, zu Saisonbeginn, bietet sich die Tour als Fitness-Test an. Von Frankfurt bis zum Feldberg fährt man knapp 30 Kilometer. Wer in Limburg startet, muss  50 Kilometer bewältigen, ehe er auf dem Gipfel steht. Inklusive Rückfahrt ist das dann schon die Tour für trainierte Fahrer.

Bonus-Tipp für Masochisten: Wer über die einfache Feldberg-Tour nur müde lächeln kann, der mache es wie Alexander Nikolopoulos – der Triathlet ist im Sommer 2017 24 Stunden lang auf den Feldberg hoch- und wieder herunter gefahren.

So kommt Ihr hin: Der Große Feldberg liegt mitten im Taunus und ist buchstäblich nicht zu übersehen. Von Frankfurt aus bietet sich die Fahrt über Eschborn, Königstein und Glashütten an. Das gesamte Taunus-Areal ist sehr gut für Fahrradfahrer erschlossen.

Alle Microadventures auf einer Karte:

3. Klettern an den Eschbacher Klippen

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Die Eschbacher Klippen sind eine knapp zwölf Meter hohe Felsformation im Usinger Land und erfreuen sich besonders bei Boulder-Amateuren großer Beliebtheit. Denn die Klippen sind vergleichsweise gut kletterbar und bieten auch untrainierten Sportlern einige machbare Routen. Zusätzlich bieten sich die malerischen Klippen als Ausflugsziel für Radtouren an.

So kommt Ihr hin: Die Eschbacher Klippen befinden sich zwischen Usingen-Eschbach und Usingen-Michelbach. Anfahrt über B275 bis zum Parkplatz Eschbacher Klippen, von dort ca. fünf Minuten Fußweg.

4. Paddeltour auf der Lahn

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Über 150 Kilometer fließt die Lahn durch Hessen, vorbei an idyllischen Orten wie dem Kloster Arnstein, der Altstadt von Marburg oder der steinernen Brücke bei Weilburg. Mit ihrer ruhigen Strömung und einem Flusslauf durch malerische Täler und Wälder ist die Lahn für Kanuten und Paddler aller Niveaus geeignet – vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen. Boote können fast überall zu Wasser gelassen werden; vielerorts gibt es auch Bootsverleihe.

So kommt Ihr hin: Festhalten: Wer in Limburg wohnt, ist schon da! Alle anderen dürfen sich einen Ort entlang des Flusses aussuchen. Empfehlenswert sind das Obere Lahntal, Marburg, das Limburger Becken sowie das Untere Lahntal.

5. Stand-Up-Paddling in Frankfurt

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Stand-Up-Paddling ist schwer in Mode – und wird längst auch in Frankfurt angeboten. Wer sich auf dem Main entlang des Sachsenhäuser Ufers als Stehpaddler versucht, merkt schnell: Ohne Technik und Körperspannung kommt man hier nicht weit. Wer das Board gemeistert hat, bekommt dafür Gelegenheit, Frankfurt aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Neidische Blicke von Spaziergängern inklusive!

So kommt Ihr hin: Auf Höhe des Sachenhäuser Ufers kann an mehreren Stellen losgepaddelt werden. Verschiedene Anbieter leihen Boards aus, zum Beispiel MainSUP.

6. Bonus: Die Wild Card

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Die obenstehenden Tipps sind ja alle ganz cool, aber, mal ehrlich: Die besten Abenteuer sind ungeplant. Die passieren , ohne dass man weiß, was auf einen zukommt. Bloß, wie kann man so ein spontanes Abenteuer provozieren?

Wir hätten da eine Idee (die wir uns bei Alastair Humphreys geborgt haben): Schnürt Eure Wanderschuhe, packt Proviant und einen Schlafsack ein – und fahrt mit einer x-beliebigen Regionalbahn bis an ihre Endhaltestelle. Dort beginnt Ihr den Rückweg – querfeldein, über Land- und Forstwege, wo immer Ihr entlang wollt. Lasst Euch Zeit! Und, falls es spät wird: Breitet Euren Schlafsack unter einem großen Baum aus – und erlebt, wie wild die Heimat sein kann!

So kommt Ihr hin: Fahrt zum nächstgrößeren Bahnhof, setzt Euch in eine beliebige Regionalbahn, steigt erst an der Endhaltestelle aus - und findet Euren Weg zurück. Viel Spaß!

VIDEO: Unterwegs mit Parkour-Athlet Marc Busch -

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