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Abschiebung: Abgelehnte Asylbewerber müssen zurück nach Afghanistan

Wohl niemand würde Afghanistan momentan als sicher bezeichnen. Trotzdem wollen Bund und Länder am morgigen Mittwoch um die 20 abgelehnte Asylbewerber nach Kabul abschieben.
Symbolbild Foto: Boris Roessler (dpa) Symbolbild
Kabul/Berlin. 

Bayern allein habe neun Menschen auf die Liste des in Frankfurt startenden Fluges gesetzt, sagte Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Sieben säßen schon in Abschiebehaft. Bei zwei Männern hätten Gerichte abgelehnt, die Abschiebehaft zu veranlassen, weil der Antrag nicht ausreichend begründet sei.

Außerdem sollen nach bisherigen Erkenntnissen auf der Liste für den Flug vier abgelehnte Asylbewerber aus Hamburg und vier aus Baden-Württemberg stehen sowie ein Straftäter aus Rheinland-Pfalz und möglicherweise einer aus Nordrhein-Westfalen. Ein Straftäter aus Sachsen soll ebenfalls mitfliegen, wie die dpa erfuhr.

Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten, weil sich der Konflikt mit den radikalislamischen Taliban dort drastisch verschärft hat. Bisher hat die Bundesregierung seit Dezember 2016 in sieben Sammelflügen 128 Männer nach Afghanistan zurückfliegen lassen.

(dpa)

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