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Abschluss der Buchmesse: Internetkritiker Lanier erhält Friedenspreis

Jaron Lanier in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert Jaron Lanier in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert
Frankfurt/Main. 

Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse erhält der Google- und Facebook-Kritiker Jaron Lanier heute in der Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die Branche würdigt mit der Auszeichnung «einen Pionier der digitalen Welt, der erkannt hat, welche Risiken diese für die freie Lebensgestaltung eines jeden Menschen birgt». Auf dem Messegelände werden am letzten Tag der weltgrößten Bücherschau nochmals mehrere zehntausend Besucher erwartet.

Der 54-jährige Friedenspreisträger Lanier, ein Informatiker aus Kalifornien, hat in früheren Jahren selbst zur Entwicklung virtueller Welten beigetragen. Er bezeichnet sich heute als einen «digitalen Idealisten». Lanier sieht in der globalen Reichweite und der umfassenden Sammlung persönlicher Daten einen Trend zur totalitären Gesellschaft und ruft zur Verteidigung humanitärer Werte auf. Die Laudatio auf Lanier hält der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD).

(dpa)
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