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Al-Wazir: Schub für ländliche Region durch Tourismusbeitrag

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: S. Prautsch/Archiv Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: S. Prautsch/Archiv
Wiesbaden. 

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) erhofft sich durch den neuen Tourismusbeitrag einen Schub für den Fremdenverkehr in den ländlichen Regionen. „Gepflegte Parks, Museen und Wege kosten Geld, aber sie bringen auch welches ein, weil sie zur Attraktivität beitragen”, sagte Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden zu der seit Anfang des Jahres geltenden Verordnung. Voraussetzung dafür, dass die Kommunen mehr Geld von ihren Gästen verlangen können, ist die Anerkennung als Tourismusort.

Wenn Städte und Gemeinden im Jahr mehr als doppelt so viele Übernachtungsgäste wie Einwohner beherbergen, können sie laut dem Ministers einen Antrag stellen. Außerdem müssen sich die Orte entweder durch ihre landschaftliche Lage, durch Kultureinrichtungen wie Museen und Theater oder durch Freizeitangebote wie Rad- und Wanderwege abheben.

Die kommunalen Spitzen arbeiteten mit den Branchenverbänden derzeit noch an einer Mustersatzung, erklärte Al-Wazir. Grundsätzlich könne jede Kommune individuell die Höhe des Beitrags bestimmen. Die eingenommenen Gelder müssten aber wieder in den Tourismus fließen.

Hessens Tourismus sieht der Minister nach den Rekordzahlen bei Gästen und Übernachtungen gut aufgestellt. 2017 werde es durch die documenta in Kassel und das Luther-Jahr zusätzliche Impulse geben.

(dpa)
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