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Al-Wazir sieht Eon bei Atomlasten in der Pflicht

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Foto: Boris Roessler/Archiv Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Foto: Boris Roessler/Archiv
Wiesbaden. 

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) will den Energiekonzern Eon bei der Umstrukturierung nicht aus der Verantwortung für Altlasten der Kernkraft entlassen. Es sei ein gutes Signal für die Energiewende, wenn der größte deutsche Energieversorger in Zukunft auf erneuerbare Energie setze, sagte Al-Wazir am Montag in Wiesbaden. Er fügte aber hinzu: «Die geplante Aufspaltung des Konzerns darf natürlich nicht dazu führen, dass sich Eon seiner Verantwortung für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls entzieht.» Für das Eon-Kohlekraftwerk Staudinger am Main erwartete Al-Wazir kaum Auswirkungen durch die neue Firmenstruktur.

Die Fraktionen von SPD, Grünen und Linkspartei im Landtag begrüßten den Ausstieg von Eon aus Atom und fossilen Energien. Aber auch sie sagten, die Folgekosten dürften nicht auf die Gesellschaft abgewälzt werden.

(dpa)
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