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Als Rentner verkleidet Sparkasse überfallen

Das Mikrofon an der Anklagebank ist vor der Richterbank zu sehen. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Das Mikrofon an der Anklagebank ist vor der Richterbank zu sehen.
Kassel. 

Wegen spektakulärer Banküberfälle in verschiedensten Verkleidungen steht seit Donnerstag ein 45 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Kassel. Der arbeitslose Familienvater soll 2012 bis 2016 mit einer Pistolenattrappe bei sechs Überfällen mehr als 1,3 Millionen Euro erbeutet haben. Laut Anklage ging er dabei stets ähnlich vor. Verkleidet als Rentner, Bauarbeiter oder mit falschem Bart bedrohte er Angestellte von Sparkassen im Raum Kassel und zwang sie, die Tresore zu öffnen. Als Fluchtfahrzeug hatte er sich stets ein Fahrrad bereit gestellt.

Am ersten Verhandlungstag deutete sich ein Geständnis des Mannes an. Im Gegenzug hofft die Verteidigung auf eine mildere Strafe. Die bereits ins Gespräch gebrachten bis zu acht Jahre Haft seien sehr viel, sagte der Rechtsanwalt des Angeklagten. Er verwies darauf, dass der Mann vor den Überfällen unbescholten war. Er ist zudem kroatischer Staatsbürger, ihm drohe die Ausweisung.

(dpa)
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