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Angebliche Übergriffe: Zeugin war nicht in Frankfurt

Menschen gehen in Frankfurt am Main durch die „Freßgass”. Foto: Susann Prautsch Menschen gehen in Frankfurt am Main durch die „Freßgass”. Foto: Susann Prautsch
Frankfurt/Main. 

Eine vermeintliche Augenzeugin der angeblichen Übergriffe auf der Frankfurter „Freßgass” an Silvester ist zum Jahreswechsel gar nicht in der Stadt gewesen. Das habe die 27-Jährige bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung am Dienstag eingeräumt, teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt, Nadja Niesen, am Mittwoch mit. Bei der Durchsuchung sei es darum gegangen, Unterlagen wie beispielsweise Flugtickets oder Reisepapiere zu finden, die belegten, dass sie Silvester im Ausland war.

Die Frau hatte sich gemeinsam mit einem Frankfurter Gastronom und anderen Anfang Februar in der „Bild”-Zeitung zu Wort gemeldet und von Randale und Übergriffen auf Frauen an Silvester auf der Flaniermeile berichtet. Bei Ermittlungen hat sich nach Angaben der Polizei herausgestellt, dass es diese Vorfälle nicht gab. Die Staatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile gegen die 27-Jährige und den Gastronomen wegen Vortäuschens einer Straftat.

(dpa)
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