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Angeklagter gesteht im Prozess um Betrug

Richterhammer auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/Archiv Richterhammer auf einer Richterbank.
Frankfurt/Main. 

Im Prozess um Betrügereien mit Rechnungen über angebliche Gerichtskosten hat der angeklagte 42-Jährige ein Geständnis abgelegt. Der Mann sagte am Montag zum Auftakt vor dem Frankfurter Landgericht, er habe als Taxifahrer in finanziell sehr begrenzten Verhältnissen gelebt. Ein Fahrgast habe ihm die Masche mit den manipulierten Rechnungen verraten.

Laut Staatsanwaltschaft soll der 42-Jährige in 904 Fällen Rechnungen an Firmen verschickt und Kosten über angebliche Neueintragungen oder Änderungen im Handelsregister des Amtsgerichts geltend gemacht haben. Namen und Adressen der Firmen soll der Angeklagte aus dem Internet bezogen haben. Innerhalb von wenigen Monaten sollen angeschriebene Firmen insgesamt mehr als 720 000 Euro überwiesen haben.

Der Angeklagte schilderte vor Gericht, das Geld größtenteils in der Spielbank ausgegeben zu haben. Die 904 eingegangenen Zahlungen seien von nur fünf Prozent der angeschriebenen Firmen gekommen. Knapp 20 000 Schreiben seien unerwidert geblieben, was ihm enorme Arbeit und Kosten verursacht habe. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts dürfte den Prozess nach dem Geständnis noch im Oktober abschließen.

(dpa)
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