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Prozess in Limburg: Angriff auf Taxi: Fünf Jahre und drei Monate Haft gefordert

Das Foto zeigt das Landgericht in Limburg. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Foto zeigt das Landgericht in Limburg. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Limburg. 

Für einen Angriff auf einen Taxifahrer wegen einer Rechnung von 5,40 Euro soll ein Angeklagter nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für fünf Jahre und drei Monate in Haft. Der ursprünglich erhobene Vorwurf des versuchten Mordes sei in versuchten Totschlag geändert worden, da die Tat nicht geplant gewesen sei, sagte die Staatsanwältin am Mittwoch vor dem Limburger Landgericht. Der Angeklagte sei „durch seine starke Alkoholisierung in Rage geraten”.

Der Verteidiger forderte ein „mildes Urteil”. Der bei der Tat 21 Jahre alte Angeklagte sei stark alkoholisiert gewesen und daher erheblich vermindert schuldfähig. Der Vertreter der Nebenklage setzte sich für eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren wegen versuchten Totschlags ein.

Der heute 22-jährige Angeklagte hatte sich im Juni dieses Jahres in Villmar (Kreis Limburg-Weilburg) von dem Taxifahrer in seine Heimatgemeinde bringen lassen. Weil er den Fahrpreis von 5,40 Euro nicht habe bezahlen wollen, schlug er den Fahrer laut Anklageschrift nieder und verletzte ihn schwer. Das Urteil soll noch an diesem Mittwoch verkündet werden.

(dpa)
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